Esteban Gutierrez sieht ein: 2014 wird es keinen Quantensprung geben

Formel 1 2014

— 14.07.2014

Gutierrez verzweifelt: "Könnte nicht schlechter sein"

Esteban Gutierrez ist verzweifelt über das nicht konkurrenzfähige Auto und glaubt nicht, dass sich diese Saison noch viel zum Guten verändern wird: "Wir stecken fest"



Es ist kein einfaches Jahr für Sauber. Die Schweizer Truppe hat nach neun Rennen weiterhin keinen Zähler sammeln können und liegt damit sogar hinter Marussia in der WM-Wertung, die zwei Punkte aus Monaco entführen konnten. Die beiden Piloten Adrian Sutil und Esteban Gutierrez haben keine leichte Aufgabe, mit dem Boliden Glanzlichter zu setzen und scheinen so langsam verzweifelt.

Besonders der Mexikaner tut sich schwer, in der Formel 1 weiter Fuß zu fassen und zeigt sich enttäuscht: "Die Erklärung ist ganz einfach: Wir haben nicht genügend Abtrieb am Auto, und von der Motorenseite her können wir nichts ändern, da wir laut Regularien nicht am Motor entwickeln dürfen", sieht Gutierrez gegenüber 'Autosport' besonders im schwachen Ferrari-Motor einen Grund. Hinzu kommt, dass Sauber nicht das Budget habe, um am Auto viel zu verändern.

"Im Moment stecken wir fest", seufzt der Mexikaner und sieht im Risiko den wohl letzten Ausweg für 2014. "Wir entdecken das Auto und nehmen dabei verschiedene Ansätze unter die Lupe. Das bringt vielleicht nicht die beste Konstanz, aber wir müssen weiter suchen." Die vergangene Saison begann für die Schweizer ähnlich schlecht, doch gegen Ende des Jahres wurde das Team immer stärker. Dass ein solcher Trend auch 2014 eintreten wird, hält der 22-Jährige allerdings fast für ausgeschlossen. "Im letzten Jahr war es etwas Besonderes", winkt er ab.

"Die Reifen wurden in der Mitte der Saison geändert, und wir haben etwas ziemlich Ungewöhnliches gefunden - in diesem Jahr ist das nicht wirklich der Fall." Zudem sei Sauber auch gar nicht so weit von den Erwartungen aus dem Windkanal entfernt. Eine plötzliche Verbesserung der Situation werde daher eher nicht eintreten. "Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein und verstehen, dass wir nicht einfach herumsitzen können und hoffen, dass sich etwas ändern wird", seufzt er.

Gutierrez' Höhepunkt in dieser Saison war ein zwölfter Platz vom Saisonauftakt in Australien, was derzeit Rang 20 in der Meisterschaft für ihn bedeutet. Vor Silverstone hegte er noch Hoffnungen, dass der Sauber wie im vergangenen Jahr mit schnellen Kurven zurechtkommen könnte, doch vergebens: "In diesem Jahr sind wir überall schwach. Ich muss es sagen: Im Moment könnte es nicht schlechter sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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