Hamilton geht mit vier Punkten Rückstand auf Rosberg in den Deutschland-Grand-Prix

Formel 1 2014

— 16.07.2014

Hamilton erkennt Qualifying als "bedeutenden Faktor"

Lewis Hamilton betont, dass es im Mercedes-Teamduell zunehmend schwierig wird, sich einen Vorteil zu erarbeiten - Fokus liegt nicht mehr nur auf den Rennen



Lewis Hamilton betrachtet den anstehenden Großen Preis von Deutschland als persönlichen Neustart in der Saison 2014. Durch seinen Sieg beim Heimrennen in Silverstone und den gleichzeitigen Ausfall von Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg ist der Weltmeister von 2008 wieder bis auf vier Punkte an seinen in der Gesamtwertung führenden Stallgefährten herangerückt.

Beim Rosberg-Heimspiel in Hockenheim will Hamilton am Sonntag erneut zuschlagen. Sich im teaminternen Duell einen Vorteil zu erarbeiten, wird aber zunehmend schwierig, wie der Brite im Gespräch mit Formel-1-Reporter James Allen betont: "Manchmal liegt Nico vorn und ich erkenne Dinge, die er anders macht. Manchmal liege ich vorn und er kann sich etwas abschauen."

Als ein Beispiel nennt Hamilton den Spritverbrauch. "Beim zurückliegenden Rennen haben sie herausgefunden wie ich Sprit spare. Jetzt weiß er (Rosberg; Anm. d. Red.) das und wird vielleicht von nun an näher an mir dran sein, was den Spritverbrauch betrifft", sagt der Silverstone-Sieger und kommt zum Schluss: "Jedes Mal, wenn ein kleiner Vorteil verschwindet - sei es auf meiner oder auf seiner Seite - muss man etwas Neues herausfinden."

Über die bisherigen neun Rennwochenenden dieser Saison ging das Mercedes-Duell ausgesprochen eng zu. Nach WM-Punkten führt Rosberg mit 165:161, nach Siegen liegt Hamilton mit 5:3 vorn und im Qualifying ist es Rosberg, der mit 5:4 knapp in Front liegt. "Es ist doch toll, dass es so eng zugeht", findet Hamilton und merkt an: "Ich habe mir im gesamten Verlauf meiner Karriere noch nie ein Jahr gewünscht, in dem es einfach ist, ein Rennen zu gewinnen. Ich möchte immer spüren, dass ich alles gegeben habe."

Zuletzt präsentierte sich Hamilton vor allem im Qualifying verwundbar. Mit seinem Fahrfehler in Q3 in Spielberg beziehungsweise seiner Fehlentscheidung in Q3 in Silverstone hatte der Brite seinen Anteil daran, dass Teamkollege Rosberg nicht nur in der Startaufstellung vor ihm stand, sondern auch in puncto Rennstrategie den Vorzug erhielt - ein Umstand, den Hamilton in Hockenheim unbedingt ändern möchte.

"Mir ist klar geworden, dass das Qualifying ein wirklich bedeutender Faktor in dieser Saison ist. Es ist so schwierig, den Kerl im gleichen Auto zu überholen. Es geht fast nur über die Boxenstopps", weiß Hamilton und ist bemüht, am Samstag im Mercedes-Qualifying-Duell auszugleichen. Am Sonntag würde er seinem Teamkollegen nur allzu gern die Flitterwochen vermiesen, indem er sich die WM-Führung zurückholt...

Fotoquelle: xpbimages.com

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