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Formel 1 2014

— 18.07.2014

Mercedes-Doppelführung in Hockenheim

Nico Rosberg und Lewis Hamilton geben für Mercedes auch ohne FRIC den Ton an - Beinahe-Drama um Susie Wolff im ersten Training in Deutschland



Fünf Tage nach dem deutschen Titelgewinn bei der Fußball-WM in Brasilien sicherte sich ein Deutscher die Bestzeit im ersten Training zum Grand Prix von Deutschland : Nico Rosberg setzte sich am Freitagmorgen in Hockenheim in 1:19.131 Minuten an die Spitze des Klassements und landete damit 0,065 Sekunden vor seinem Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton. Der hätte ebenso gut Bestzeit fahren können, schaffte es aber trotz regelmäßiger schnellster Sektoren nicht, eine wirklich fehlerfreie Runde am Stück hinzulegen.

Zwischendurch lag auch Lokalmatador Sebastian Vettel in Führung, der nur eine halbe Autostunde vom Ring entfernt in Heppenheim aufgewachsen ist. Am Ende wurde der Red-Bull-Pilot noch auf den sechsten Platz durchgereicht, mit 0,966 Sekunden Rückstand. Damit war er erneut langsamer als sein australischer Teamkollege Daniel Ricciardo (+0,566), der Vierter wurde. Zwischen den beiden landete McLaren-Pilot Jenson Button (+0,702).

Interessant zu beobachten war, dass quer durch die Bank ungewöhnlich viele kleine Fahrfehler passierten - nicht einmal Rosberg und Hamilton (die bevorzugt vor der Mercedes-Tribüne von der Strecke abkamen) blieben davon verschont. Das lag weniger an den Streckenverhältnissen, denn die waren für einen Freitagmorgen ungewöhnlich griffig, sondern wohl eher daran, dass alle Teams die vernetzte Radaufhängung (FRIC) ausgebaut haben.

Auffällig: Der Vorsprung von Mercedes scheint zunächst etwas geringer zu sein, als er in dieser Saison schon einmal war, und McLaren ist besser dabei als zuletzt. Kimi Räikkönen (Ferrari/+1,079) erfüllte als Achter in etwa die Erwartungen, Adrian Sutil (Sauber/+1,374) war aus deutscher Sicht eine positive Überraschung. Nico Hülkenberg begann am Freitag wie immer konservativ und liegt mit seinem Force India an 13. Stelle, 1,461 Sekunden hinter Rosberg.

Eines der spannenderen Ereignisse eines ansonsten wenig aufregenden Trainings war die zweite Chance von Susie Wolff, die beinahe in einem Drama geendet hätte. Denn gleich auf der Installationsrunde hing der Williams im ersten Gang fest - und eine Wiederholung von Silverstone drohte. Aber Wolff schleppte das Auto an die Box zurück, schaffte später noch 22 Runden. Am Ende fehlten 1,638 Sekunden auf P1 und gut zwei Zehntelsekunden auf Teamkollege Felipe Massa (11.).

Technische Probleme traten in den 90 Minuten auch bei Hamilton auf (zu wenig Leistung), doch das war schnell behoben. Räikkönen wurde einmal an die Box beordert, weil seine Wasserpumpe streikte. Wenig später schob er sich aber souverän in die Top 10. Und Sauber-Freitagstester Giedo van der Garde (16./+1,651) klagte wie einige andere über Übersteuern - aber das lag nicht an einer technischen Fehlfunktion...

Fotoquelle: xpbimages.com

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