Großer Preis von Deutschland: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 19.07.2014

Abschlusstraining: Rosberg sechs Zehntel vor Hamilton

Nico Rosberg ist jetzt wohl Favorit auf die Pole-Position in Hockenheim: Starke Leistung im dritten Freien Training zum Grand Prix von Deutschland



Mit einer überlegenen Bestzeit meldete Nico Rosberg im dritten Freien Training zum Grand Prix von Deutschland seine Ambitionen auf die Pole-Position an. Bei schon am Morgen 30 Grad heißen Bedingungen wurde der deutsche Lokalmatador in 1:17.779 Minuten gestoppt. Damit war er um 0,601 Sekunden schneller als Teamkollege Lewis Hamilton.

Der erwischte zwar keine saubere Runde, aber langsam scheint sich ein Trend pro Rosberg festzusetzen. "Das ist viel. Rosberg dominiert richtiggehend", sagt Experte Marc Surer über den Zeitabstand zwischen den beiden Mercedes-Piloten. "Mir kommt vor, dass Lewis ein bisschen von der Rolle ist. Er macht viele Fahrfehler, vertut sich beim Bremsen immer wieder. Kann sein, dass er unter dem Verlust des FRIC-Systems mehr leidet als Rosberg."

Erster Verfolger der Silberpfeile war Fernando Alonso (Ferrari), dem 0,605 Sekunden auf Rosberg fehlten. Zuvor war sein Teamkollege Kimi Räikkönen (+1,063) der Erste gewesen, der auf weichen Reifen eine Bestzeit setzte, aber am Ende fiel der "Iceman" noch auf Platz acht zurück. Für die große Differenz zwischen den beiden Ferrari-Champions könnte aber auch ein Problem mit dem Benzinsystem verantwortlich gewesen sein.

Aus diesem Grund konnte Räikkönen am Ende nicht mehr fahren und musste sich Alonsos Dreher vor der Mercedes-Tribüne im Fernsehen anschauen. Auch sonst gab es immer wieder Ausritte, bevorzugt von Sebastian Vettel in Kurve 1. Der Red-Bull-Pilot konnte sich mit weichen Reifen nicht so sehr steigern wie andere und landete mit 1,111 Sekunden Rückstand auf Rang neun. Teamkollege Daniel Ricciardo (7.) war wieder einmal um gut eine Zehntelsekunde schneller.

Felipe Massa (+0,796) und Valtteri Bottas (0,832) lieferten als Vierter und Fünfter eine starke Williams-Performance ab. Auf Platz sechs folgte Kevin Magnussen (+0,977) mit dem neuen McLaren-Flügel, der heute auch bei Jenson Button (13./+1,710) drauf ist. Letzterer kommt damit aber nicht so gut zurecht, ist mit dem Setup nicht zufrieden: "Ich habe heute große Bremsprobleme, die Räder blockieren sehr leicht", meckerte er am Funk.

Nico Hülkenberg (Force India/+1,348) sicherte sich den zehnten Platz, Adrian Sutil (Sauber/+3,065) wurde diesmal nur 19. Der Deutsche musste die Session wegen eines technischen Problems mit dem Hybridsystem vorzeitig beenden und konnte keinen Supersoft-Run fahren. Teamkollege Esteban Gutierrez war als 15. aber auch fast eine halbe Sekunde von den Top 10 entfernt. Und bei Max Chilton (22./Marussia/+5,670) gab's einen Elektronikdefekt.

Fotoquelle: xpbimages.com

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