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Formel 1 2014

— 19.07.2014

Ferrari hofft auf Regen: Hitze bringt Sorgen

Ferrari rechnet bei anhaltender Hitze in Hockenheim kaum mit guten Ergebnissen: Reifen am Heck leiden zu stark - Nur Regen könnte Chancen deutlich erhöhen



Ferrari rechnet beim bevorstehenden Formel-1-Rennen in Hockenheim mit einem harten Kampf um Platz fünf. Die Autos von Mercedes und Williams scheinen für Fernando Alonso und Kimi Räikkönen außer Reichweite, man wird sich offenbar mit McLaren, Red Bull und Force India balgen müssen. Das Qualifying am Samstag deutete ein solches Kräfteverhältnis jedenfalls an. Alonso kam mit einer guten Runde auf Rang sieben, Räikkönen (12.) schaffte nach einem Fehler in Kurve 2 den Sprung in die Top 10 nicht.

"Ich habe mich eigentlich in meinem Auto wohlgefühlt und ich denke, ich habe auch das Maximum herausgeholt. Morgen im Rennen werden wir noch mehr leiden, weil die Reifen an der Hinterachse beim Rutschen stark abbauen. Wir müssen die richtige Strategie mit der passenden Anzahl an Stopps erarbeiten", sagt Alonso wenig hoffnungsvoll. "Ich wünschte mir ein spannendes Rennen mit vielen Überholmanövern, aber viele Überraschungen darf man wohl nicht erwarten."

"Einige technische Probleme haben bislang an diesem Wochenende dazu geführt, dass ich mehr Zeit als gewünscht an der Box verbracht habe. Trotzdem wurde das Gefühl für das Auto seit gestern Nachmittag immer etwas besser", berichtet Räikkönen, dem in der Zeitenjagd keine optimale Runde gelang. "In Q1 ging es noch ganz gut, aber in Q2 ist mein Auto auf dem zweiten Satz Supersofts nur noch herumgerutscht. In Kurve 2 habe ich das Heck verloren, anschließend war keine gute Rundenzeit mehr möglich. Ich bin mit meinem Startplatz nicht glücklich, aber morgen im Rennen läuft es hoffentlich besser."

Rot und Regen: Das würde besser passen

"Es ist wahrscheinlich, dass morgen das Wetter anders sein wird, zumindest die Temperaturen niedriger sind. Wir wollen versuchen, aus den sich bietenden Möglichkeiten das Beste zu machen. Ich will ein nettes Rennen fahren und gute Punkte holen", blickt der Finne guten Mutes auf den Grand Prix von Deutschland. "Diese Strecke erfordert maximale Konzentration. Eine Runde ist relativ kurz, sodass sich jeder kleine Fehler sofort erheblich bemerkbar macht. Leider hat Kimi in Kurve 2 ein paar Zehntelsekunden liegengelassen. Das hat ihn nach hinten geworfen", fasst Chefingenieur Pat Fry zusammen.

"Fernando hat im letzten Abschnitt noch einmal zulegen können. Wie immer hat er das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Mehr war für ihn nicht drin", lobt der Brite den zweimaligen Champion. "Das Ergebnis des Qualifyings ist alles andere als zufriedenstellend, obwohl wir so etwas aufgrund der aktuellen Performance unseres Autos schon erwartet hatten. Es wird ein schwieriges Rennen, wahrscheinlich wird das Wetter der Schlüsselfaktor sein."

"Es könnte Regen geben, dadurch dann vielleicht einige Überraschungen", drückt Fry seine Hoffnungen für den Renntag in Hockenheim aus. "Wir müssen bereit sein, jede Chance zu nutzen. Sollte es allerdings trocken und warm bleiben, dann wird das Reifenmanagement zum wichtigsten Faktor." Bei den Longruns am Freitag hatte Ferrari festgestellt, dass vor allem die Pneus an der Hinterachse erheblich schneller abbauen als bei vielen Konkurrenten.

Fotoquelle: xpbimages.com

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