Red Bull will versuchen, Mercedes bis zum Saisonende unter Druck zu setzen

Formel 1 2014

— 22.07.2014

Warum sich Red Bull nicht voll auf 2015 konzentriert

Red-Bull-Teamchef Christian Horner erklärt, warum es sinnvoll ist, die Kapazitäten bis Saisonende auf 2014 zu konzentrieren und er Renault auf dem richtigen Weg wähnt



Volle Konzentration auf 2015? Zumindest bei Red Bull glaubt man nicht, dass das die richtige Strategie ist, um Mercedes rasch einzuholen. Das Weltmeisterteam liegt zwar in der Konstrukteurs-WM bei Saisonhalbzeit 178 Punkte hinter Mercedes und hat damit ungefähr die Hälfte der Mercedes-Zähler auf dem Konto, man will aber weiterhin versuchen, die Silberpfeile 2014 zu besiegen.

"Ich kann nicht für alle Teams sprechen", sagt Teamchef Christian Horner, "aber dieses Team wird bis Abu Dhabi kämpfen." Das sieht man aber nicht nur als Frage der Ehre, sondern durchaus pragmatisch: "Alles, was wir dieses Jahr lernen, hat auch eine Relevant für nächstes Jahr."

Horner ist realistisch genug um zu wissen, dass der WM-Zug 2014 abgefahren ist: "Klar, Mercedes müsste schon ziemlich katastrophal agieren, um diese Weltmeisterschaft zu verlieren. Trotzdem geben wir nicht auf. Jedes Rennwochenende ist eine Gelegenheit, und uns stehen vor dem nächsten Jahr neun weitere Gelegenheiten bevor, um das Auto weiterzuentwickeln und daraus zu lernen."

Ein weiterer Faktor für die Red-Bull-Strategie: "Die Regeln sind ziemlich stabil." Nach wie vor hadert man bei Red Bull damit, dass der Renault-Antriebsstrang nicht die erhoffte Leistung liefert. Für Hockenheim hatte man Verbesserungen angekündigt, doch die Fortschritte hielten sich in Grenzen.

"Das war ein sehr kleiner Schritt, aber wir müssen dran bleiben", sagt der Brite. Bei ihm überwiegt die Freude über die Änderungen in der Management-Ebene des Renault-Programms, wo Ex-Caterham-Teamchef Cyril Abiteboul Jean-Michel Jalinier ersetzte. "Dieser Management-Wechsel ist sehr positiv", hält Horner mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg.

"Sie nehmen sich jetzt der Tatsache an, dass es ein Problem gibt", erklärt er seinen Sinneswandel. "Sie wollen jetzt Änderungen machen, damit wir die Lücke zu Mercedes schließen. Das wird Zeit brauchen, aber jetzt herrscht dort die richtige Einstellung, und wir sollten Fortschritte machen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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