Hermann Tilke soll wieder in den Bau der Strecke involviert sein

Formel 1 2014

— 24.07.2014

Fünf Jahre plus x: Lohnende Investition für Mexiko

Mexiko soll (mindestens) für die nächsten fünf Jahre im Kalender der Formel 1 vertreten sein - Die Einnahmen sollen die Investitionen bei weitem übersteigen



Große Nachrichten für Mexiko: Das Land kehrt in die Formel 1 zurück. 23 Jahre nach dem letzten Grand Prix wird die Königsklasse wieder auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez zu Gast sein und mindestens fünf Jahre dort bleiben, mit einer Option auf fünf weitere Jahre, wie es heißt. Ursprünglich sollte Mexiko City bereits in diesem Jahr im Kalender auftauchen, doch Verzögerungen bei der Renovierung des Kurses haben dafür gesorgt, dass Mexiko noch eine weitere Saison auf die Bekanntgabe warten musste.

Nun steht fest, dass die Formel 1 von 2015 bis 2019 ein weiteres Rennen in Nordamerika austragen wird. Auf dem 4,421 Kilometer langen Kurs in Mexiko City sollen die Piloten unterwegs sein, doch das endgültige Layout soll sich noch verändern. "Die Rennstrecke wird bei den Gebäuden radikal verändert, und das neue Layout der Strecke wird die Tradition wahren und gleichzeitig herausfordernder sein", verspricht Alejandro Soberon, Präsident der mexikanischen Unterhaltungsfirma CIE laut mexikanischen Medienberichten.

"Das Layout ist für eine bessere Performance und eine bessere Optik für die Zuschauer designt", versichert er weiter. Übrigens soll ein alter Bekannter dabei wieder seine Finger im Spiel haben: Streckenarchitekt Hermann Tilke hat sich dem Projekt in Mexiko angenommen und wird die Anlage renntauglich herrichten. "Tilke wird sicherstellen, dass die Anlage den Vorgaben der FIA entspricht", heißt es. Neben der Strecke sollen auch Boxen-, Paddock- und Zuschauerbereich bis zum kommenden Jahr erneuert werden.

Die Investition von kolportierten 72 Millionen Dollar soll sich allerdings lohnen: Laut Angaben von Claudia Ruiz Massieu vom mexikanischen Secretaria de Turismo, dem Sekretariat für Tourismus, werde die Formel 1 dem Land in den fünf Jahren des laufenden Vertrages Einnahmen von zwei Milliarden Dollar bringen und rund 18.000 Arbeitsplätze schaffen.

Mexiko war bereits zwischen 1962 und 1970 sowie zwischen 1986 und 1992 Teil des Formel-1-Kalenders, wartet aber seit 23 Jahren auf eine erneute Aufnahme. Dass es nun geklappt hat, ist unter anderem Tavo Hellmund zu verdanken, der bereits hinter dem Circuit of the Americas in Austin und der Rückkehr der Formel 1 in die USA stand. "Diese Ankündigung war jahrelang in der Vorbereitung, aber Stück für Stück haben wir alle richtigen Teile zusammenfügen können. Ich bin absolut glücklich", erklärt er.

Mexiko ist in der Formel 1 ein wachsender Markt geworden. Mit Sergio Perez (Force India) und Esteban Gutierrez (Sauber) fahren derzeit zwei Mexikaner in der Königsklasse, zudem gibt es einige potente Geldgeber aus dem Land. Auch die Fans haben ihre Formel-1-Tauglichkeit schon bewiesen: In Austin war jedes Mal eine starke Delegation vertreten, die ihre Landsleute lautstark angefeuert hat. Ab 2015 haben sie ihren eigenen Grand Prix.

Fotoquelle: xpbimages.com

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