Alex Wurz absolvierte zwischen 1997 und 2007 69 Grands Prix in der Formel 1

Formel 1 2014

— 25.07.2014

Wurz: Budapest ist die schlechteste Strecke für Williams

Williams-Berater Alex Wurz erklärt, warum der Hungaroring dem FW36 nicht sonderlich liegt - Vorsprung auf Ferrari in der WM beträgt lediglich fünf Punkte



Williams ist in der Formel 1 aktuell so etwas wie das Team der Stunde. Valtteri Bottas fuhr in den vergangenen drei Rennen dreimal aufs Podium, wodurch sich das Team aus Grove in der Konstrukteurswertung bis auf Platz drei nach oben katapultiert hat. Williams-Berater Alex Wurz befürchtet allerdings, dass das Team in Ungarn wieder etwas an Boden verlieren könnte.

"Hier wird es für Williams sehr interessant. Der Williams ist ein Auto, das auf den schnellen Rennstrecken sehr wenig Luftwiderstand hat", erklärt Wurz gegenüber 'Sky' und ergänzt: "Da ist man immer sehr gut unterwegs, war teilweise auf Mercedes-Niveau oder vor Red Bull und hat Ferrari jetzt hinter sich gelassen. Da läuft es für uns wirklich toll."

"Diese Strecke (Hungaroring; Anm. d. Red.) ist theoretisch die schlechteste für uns, es gibt viele langsame Kurven und lange Kurvenradien, da ist unsere Aerodynamik nicht optimiert. Aber wir haben einige Updates gebracht und ich bin gespannt, wie wir uns schlagen. Es wird hier sicher schwerer als bei den vergangenen paar Rennen. Wir werden sehen, wo wir stehen", so der Österreicher.

Wird der Höhenflug von Bottas und Williams auf dem Hungaroring also schlagartig sein Ende finden? Durchaus vorstellbar, denn im ersten Freien Training fuhr der Finne nur hinterher und hatte als 15. am Ende mehr als 2,5 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Lewis Hamilton. Auch Teamkollege Felipe Massa kam nicht über Rang zehn hinaus und hatte ebenfalls mehr als zwei Sekunden Rückstand.

Für den Brasilianer lief es in den vergangenen Rennen ohnehin nicht so gut wie für seinen finnischen Teamkollegen. In Silverstone musste er das Rennen früh beenden, nachdem er unverschuldet an einem Unfall beteiligt war, und auch auf dem Hockenheimring war nach einer Kollision mit McLaren-Pilot Kevin Magnussen bereits nach der ersten Kurve Feierabend. Dort überschlug sich der Vizeweltmeister von 2008 sogar spektakulär.

Für Wurz bedeutet das in erster Linie, "dass wir hier leider viele Punkte verloren haben." Der ehemalige Formel-1-Pilot erklärt: "In die eine Kurve haben halt nicht zwei Autos hineingepasst. Es war Glück, dass Felipe nichts passiert ist. Von der Geschwindigkeit und der Energie her war dieser Überschlag nicht so dramatisch, aber was oft gefährlich ist, dass die Fahrer sich dann aus Instinkt abstützen wollen, und dann berührt die Hand den Asphalt und geht unter den Überrollbügel. Da muss man aufpassen."

Aufpassen muss Williams auch in Budapest, damit man den dritten Platz in der Konstrukteurs-WM nicht gleich wieder an Ferrari verliert. Die Roten liegen lediglich fünf Zähler hinter Williams zurück und lieferten im ersten Freien Training mit den Rängen drei und vier die deutlich bessere Performance ab.

Fotoquelle: xpbimages.com

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