Blieben die Fans wegen Michael Schumachers Schicksal Hockenheim fern?

Formel 1 2014

— 25.07.2014

Rosberg: Schumacher-Unfall schuld am Zuschauerschwund?

Nico Rosberg vermutet, dass auch das Schicksal von Michael Schumacher die Formel-1-Begeisterung in Deutschland gedämpft hat



Der Rückgang der Zuschauerzahlen beim Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring hängt nach Ansicht von Nico Rosberg auch mit dem schweren Skiunfall von Michael Schumacher zusammen. Das tragische Schicksal des siebenmaligen Weltmeisters habe der Formel-1-Begeisterung in Deutschland einen Dämpfer verpasst.

"Leider war die Zahl der Fans beim Großen Preis von Deutschland niedriger als in den vergangenen Jahren. Mein Eindruck war, dass der Motorsport-Enthusiasmus unter dem gelitten hat, was Michael Schumacher passiert ist", schreibt Rosberg in seiner Kolumne in der englischen Tageszeitung 'Daily Mail'.

Mit nur 52.000 Besuchern am Sonntag hatte das Rennen in Hockenheim am vergangenen Wochenende einen Minusrekord aufgestellt, unbestätigten Medienberichten zu Folge hat die Veranstaltung einen Verlust in Höhe von zwei Millionen Euro erwirtschaftet.

"Hockenheim war ein Ort, an dem Michael so viel Erfolg hatte. Ich glaube, dass die Zuschauer von seinem Schicksal getroffen wurden", so der 29 Jahre alte Wiesbadener. Das habe vielleicht etwas "die Begeisterung für den Motorsport" genommen. "Natürlich hoffen wir alle, dass Michael eine gute Genesung gelingt", so Rosberg weiter.

Bei den Fans, die den Weg nach Hockenheim gefunden hatte, war die Begeisterung über Rosbergs Heimsieg aber ungebrochen - wie der Silberpfeil-Pilot bei der Abreise von der Rennstrecke erleben durfte. "Auf der Autobahn fuhren einige Fans neben uns und drehten völlig durch. Sie öffneten die Tür ihres Vans und sangen "So sehen Sieger aus...", berichtet Rosberg, dessen Begleiter die Szene auf Video festhielt.

"Es war toll zu sehen, wie viel Spaß sie daran hatten, dass ein deutscher Fahrer in einem deutschen Auto in Deutschland gewinnt", so Rosberg weiter. "Viele Leute waren wirklich begeistert, und es war toll, diesen Enthusiasmus aus erster Hand mitzuerleben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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