Mika Häkkinen hat für manchen Budapest-Abflug kein Verständnis

Formel 1 2014

— 01.08.2014

Häkkinen lobt die Youngster: "Wie aus dem Lehrbuch"

Der Ex-Weltmeister ist angetan von den Leistungen Riccardos und Bottas' - Er wundert sich nicht über das Interesse McLarens - Hamilton habe "richtig gehandelt"



Erst Mika Häkkinen, dann Kimi Räikkönen und Heikki Kovalainen: In der Vergangenheit haben sich Finnen bei McLaren fast Traditionsstatus erarbeitet. Spekulationen darüber, dass mit Valtteri Bottas bald ein weiterer aus der Riege nach Woking wechselt, kochten infolge starker Leistungen des Williams-Piloten hoch. Sein berühmter Vorgänger wundert sich nicht: "Das ist ganz natürlich", kommentiert Häkkinen in seinem 'Hermes'-Blog. "Es besteht Interesse, und gut. Was daraus künftig wird, bleibt abzuwarten. "

An Bottas' fahrerischen Qualitäten hat der zweimalige Weltmeister keine Zweifel und traut ihm sogar den ersten Grand-Prix-Sieg in Spa-Francorchamps oder Monza zu, insofern Klassenprimus Mercedes weiter mit technischen Problemen zu kämpfen hat. Beeindruckt haben Häkkinen auch die Leistungen Daniel Ricciardos, der bei Red Bull Sebastian Vettel mit zwei Erfolgen im Debütjahr Kopfschmerzen bereitet. "Ricciardos Fahrstil, die Kontrolle über das Fahrzeug und die Überholmanöver stellen sich wie in einem Lehrbuch des Autorennsports dar", schwärmt er.

Häkkinen glaubt, dass der junge Australier auf dem Hungaroring ein Statement abgegeben und sich Respekt im Fahrerfeld verschafft hat: "Ricciardo hat anderen Fahrern gezeigt, dass wenn er erst mal zum Überholen ansetzt, dann auch tatsächlich überholt." Ein so gutes Zeugnis stellt der 45-Jährige nicht jedem Piloten aus, schließlich kann er sich über die vielen Dreher und Abflüge in Budapest nur wundern: "Wenn die weißen Linien und Erhöhungen nass sind, dann sind sie auch glatt. Das führt mit Sicherheit dazu, sich im Kreis zu drehen", rekapituliert er einen bekannten Sachverhalt.

Deshalb staunt Häkkinen darüber, dass viele Piloten der so genannten Königsklasse das völlig außer Acht ließen: "Ich wundere mich, warum viele trotzdem so fuhren." Rückendeckung gibt es für Lewis Hamilton und sein Ignorieren der Mercedes-Stallorder. Häkkinen ist der Meinung, dass es angesichts des relativ großen Abstandes zu Nico Rosberg in der betroffenen Rennphase nicht sinnvoll gewesen wäre, vom Gas zu gehen und einen Platz auf dem Podest zu opfern: "Meiner Meinung nach hat Lewis richtig gehandelt", erklärt Häkkinen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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