Wichtig, aber nicht alleine entscheidend: Der Antrieb in der Formel 1 2014

Formel 1 2014

— 08.08.2014

Szafnauer widerspricht: Formel 1 ist keine Motoren-Formel

Entscheidet 2014 nur der Antrieb über Erfolg und Misserfolg in der Formel 1? Keinesfalls, meint Force-India-Betriebsdirektor Otmar Szafnauer



Die Einführung der neuen Antriebseinheiten mit 1,6-Liter-Turbomotor und komplexen Hybridsystem hat das Kräfteverhältnis der Formel 1 in der Saison 2014 durcheinander gewirbelt. Die derzeitige Vormachtstellung der Mercedes wird vor allem mit dem überlegenen Antrieb der Stuttgarter begründet, der nach einhelliger Einschätzung den Aggregaten von Ferrari und Renault überlegen ist.

Für Force-India-Betriebsdirektor Otmar Szafnauer ist der Antrieb aber nur ein Teil des Erfolgsrezepts von Mercedes. "Es muss alles passen, damit man gewinnen kann", sagt der Rumäne im Interview mit 'Formula1.com'. "Nehmen wir beispielsweise Mercedes. Ich glaube, ihr Auto wäre auch mit einem Antrieb von Renault oder Ferrari immer noch gut", ist Szafnauer überzeugt. "Sie haben eine gute Aerodynamik, gute Mechanik, verstehen die Reifen, haben gute Fahrer und gute Strategie und gewinnen deshalb."

Allerdings spiele der Antrieb in diesem Jahr schon eine größere Rolle als noch in den vergangenen Saisons. "Vielleicht etwas mehr als früher, als die Motoren eingefroren waren. Aber ist es eine reine Motoren-Formel? Keinesfalls", ist Szafnauer überzeugt. "Wir haben den gleichen Antrieb wie Mercedes, Williams und McLaren ebenfalls, und gewinnen nicht."

Fotoquelle: xpbimages.com

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