Sergio Perez sieht die Ingenieure von Force India auf Augenhöhe mit McLaren

Formel 1 2014

— 09.08.2014

Perez: Force-India-Crew auf Augenhöhe mit McLaren

Sergio Perez glaubt, dass die Ingenieure von Force India denen von McLaren in nichts nachstehen, obwohl diese als die Besten der Welt gelten



Sergio Perez hat für die Saison 2014 scheinbar einen Schritt zurück gemacht. Beim anerkannten Topteam McLaren musste der Mexikaner nach nur einer Saison die Koffer packen und landete schließlich bei Force India, die sich mit minimalem Budget zu einem regelmäßigen Punktanwärter entwickelt haben.

Und auch wenn McLarens Ingenieure zu den besten der Welt gehören sollen, stünde die Crew von Force India dem in nichts nach. "Alle Ingenieure sind Spitzenklasse, auf dem gleichen Level wie McLaren - und McLaren wird so eingeschätzt, dass sie die besten Ingenieure im Sport besitzen", lobt Perez gegenüber 'Autosport' seine Mannschaft. "Ich denke, das Team hat großartige Leute, ein großes Potenzial und ist sehr hungrig."

Dabei ist es für "Checo" sogar manchmal von Vorteil, dass Force India nicht die großen Ressourcen eines Topteams besitzt, denn so könne man sich auf die wichtigsten Dinge konzentrieren und verliere sich nicht in Details. "In gewisser Weise sind die Dinge viel einfacher. Der Fokus liegt nur auf der Performance, und jeder versucht immer, das Beste herauszuholen. Wir streben immer nach Erfolg, und auf unserem besten Level zu sein, gibt einem viel Motivation."

Aktuell liegt Force India mit 98 Punkten auf Rang fünf der Konstrukteurswertung - einen Rang vor McLaren. Auf Williams fehlen bereits 37 Punkte, doch Perez ist davon überzeugt, dass man ohne Pech genauso viele Punkte hätte haben können: "Wir machen als Team einen guten Job. Leider war meine Saison bislang ein Auf und Ab, und ich hatte zu Beginn des Jahres ein paar technische Probleme."

Das Rennen von Malaysia war aus diesem Grund für Perez gelaufen, auch in einigen Qualifyings hätten Elektronikprobleme eine bessere Position verhindert. Und dazu war Perez beispielsweise in Monaco, Kanada oder Ungarn in Kollisionen oder Unfälle verwickelt. "Am Ende hätte ich 20 bis 30 Punkte mehr haben sollen, als ich derzeit habe. Es gibt also Frustrierendes, aber das Positive ist die Pace, die wir in den Rennen zeigen." Und natürlich der Podestplatz von Bahrain...

Fotoquelle: xpbimages.com

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