Alexander Rossi könnte sich einen Einstieg mit dem Haas-Team vorstellen

Formel 1 2014

— 10.08.2014

Der amerikanische Traum: Rossi bestätigt Gespräche mit Haas

Alexander Rossi hat bereits mit Gene Haas über einen Platz in der Formel 1 gesprochen und würde seinen Landsleuten gerne einen Anfeuerungsgrund geben



Nach seinem Aus bei Caterham war der Sprung zu Marussia schnell gemacht. Ersatzpilot Alexander Rossi trägt nun rot statt grün, doch eventuell kommt demnächst noch eine weitere Farbe hinzu, denn der Amerikaner möchte natürlich nicht auf Ewigkeiten Testfahrer bleiben, sondern die Chance auf ein Stammcockpit erhalten.

Die größte Chance bietet sich für ihn wohl beim Neueinsteiger Haas, die ab 2016 zur Königsklasse dazustoßen werden. Teamgründer Gene Haas könnte sich ein All-America-Team aufbauen und den ersten US-Amerikaner seit Scott Speed in die Formel 1 führen. Rossi ist die größte US-Hoffnung im Nachwuchsbereich und hat bereits Gespräche mit dem zukünftigen Team geführt, wie er bei 'crash.net' bestätigt.

"Wir haben natürlich bereits mit Haas gesprochen, und der letzte Schritt wäre, einen amerikanischen Fahrer in der Formel 1 zu haben, den die Fans unterstützen können", spricht Rossi über die neue Liebe zwischen der Königsklasse und den USA, die nach einem neuen Grand Prix in Austin und einem neuen Team vielleicht auch wieder einen neuen Piloten bekommen könnten. "Wenn die Möglichkeit kommt und das Timing stimmt, dann weiß ich, dass ich vorbereitet sein werde und einen guten Job für sie erledigen könnte."

Doch auch ohne persönliches Engagement ist der Nachwuchspilot bereits mächtig gespannt auf das neue US-Team von Gene Haas. "Seine Leidenschaft und das Engagement, in die Formel 1 zu gehen und die Amerikaner näher an den Sport zu führen", verdient Respekt", sagt Rossi. "Amerikaner lieben es, hinter einem Sportler zu stehen, und ich denke, ein Team im Sport zu haben, das dazu von jemandem geführt wird, der so bekannt und erfolgreich wie Gene ist, wäre fantastisch."

Doch amerikanische Fahrer sind rund um die Formel 1 noch Mangelware. Rossi ist derzeit der einzige Pilot in Schlagdistanz, ansonsten gibt es im direkten Umfeld nur Conor Daly in der GP2 als weitere Hoffnung. Das europäische Formelsystem wird in Amerika noch nicht wirklich angenommen, schließlich gibt es Übersee viele eigene Serien. "Ich denke, man muss wirklich hungrig auf die Formel 1 sein, wenn man den Sprung nach Europa macht, wo die besten Nachwuchsserien zur Formel 1 sind", so Rossi.

"Aber die Distanz schreckt viele ab. Ich bin schon ziemlich jung nach Europa gekommen, um in diversen Nachwuchsserien hier zu fahren, aber nicht alle Amerikaner haben die Möglichkeit oder die Entschlossenheit, das zu machen. Ich habe Glück, dass ich ein großartiges Netzwerk an Unterstützung habe und ziemlich dickköpfig bin, wenn es um Erfolg geht und darum, wo ich sein will." Und das ist die Formel 1.

Fotoquelle: xpbimages.com

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