Der Antrieb ist laut Paddy Lowe nur eine der Stärken des Mercedes

Formel 1 2014

— 11.08.2014

Mercedes: Ein guter Antrieb ist nicht alles

Bei Mercedes ist man sich der Vorteile der eigenen Antriebseinheit bewusst, Paddy Lowe betont allerdings, dass nur ein gutes Gesamtpaket erfolgreich ist



Ein wichtiger Baustein der Erfolgsserie des Mercedes-Teams in der Formel-1-Saison 2014 ist die Antriebseinheit. Die Hybrid-Aggregate aus Brixworth sind den Antrieben von Renault und Ferrari leistungsmig berlegen und haben den Silberpfeil-Piloten neun Siege in bisher elf Saisonrennen sowie eine souverne Fhrung in der Gesamtwertung ermglicht. Technikchef Paddy Lowe betont allerdings, dass nicht nur der Antrieb die Silberpfeile derart erfolgreich macht.

"Bei diesen Autos geht es um die Systemleistung, nicht um einzelne Elemente", erklrt der Brite gegenber 'Autosport'. "Es kommt auf die Antriebseinheit und ihre Effizienz sowie auf die Aerodynamik an und darauf, wie alles zusammen spielt. Das Gesamtpaket aus Leistung, Aerodynamik, Radaufhngung und Gewicht muss effizient sein."

Ein starker Antrieb alleine sei noch kein Erfolgsrezept, wie Lowe mit Verweis auf die Kundenteams unterstreicht. "Andere Autos mit der gleichen Antriebseinheit sind nicht so schnell, es liegt also am Gesamtsystem." Damit stt Lowe ins gleiche Horn wie Force-India-Betriebsdirektor Otmar Szafnauer, der gesagt hatte: "Es muss alles passen, damit man gewinnen kann."

Allerdings gibt Lowe offen zu, dass der Mercedes-Antrieb der Konkurrenz von Renault und Ferrari um einiges voraus ist. "Ein groer Teil des Rckstands resultiert aus der Antriebseinheit, und man fragt sich, wie viel davon ein grundlegendes Defizit ist und wie viel mit kurzfristigen Manahmen aufgeholt werden kann", so Lowe.

Der Technikchef des Mercedes-Teams hatte damit gerechnet, dass Renault und Ferrari die Lcke zu Mercedes schneller verringern wrden. "Ich hatte erwartet, dass sie kurzfristig mehr erreichen wrden", so Lowe. Allerdings steht auch bei Mercedes die Entwicklung nicht still, sodass die Fortschritte der Konkurrenz schwierig zu beurteilen seien. "Wir arbeiten an so vielen Bereichen, und man wei nicht, an welchen sie arbeiten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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