Felipe Massa bläst mit Williams zum Angriff auf sein Ex-Team Ferrari

Formel 1 2014

— 14.08.2014

Massa: "Habe Wechsel zu Williams gebraucht"

Felipe Massa erklärt, warum ihm der Wechsel zu Williams gut getan hat, und glaubt daran, sein Ex-Team Ferrari im Kampf um Platz drei zu besiegen



Die WM-Tabelle spricht eine klare Sprache: Felipe Massa hat in seiner Williams-Premierensaison in der Sommerpause nicht einmal halb so viele Punkte auf dem Konto wie Teamkollege Valtteri Bottas. Der langjährige Ferrari-Pilot liegt derzeit auf dem neunten WM-Rang - die Dynamik seiner Saison ist durchaus mit den Zeiten bei der Scuderia vergleichbar: Massa ist zwar schnell, aber es gelingt ihm nicht, das Punktemaximum herauszuholen.

Auf seine Leistungen wird es aber in der zweiten Saisonhälfte ankommen, denn Williams liegt in der Konstrukteurs-WM nur sieben Punkte hinter Ferrari auf Platz vier. "Bis zum vergangenen Rennen waren wir voran, aber Ferrari hatte in Ungarn ein besseres Rennen als Williams", sagt der Brasilianer gegenüber 'Sportv'. "Die Chance, dieses Jahr vor Ferrari zu beenden, ist sehr groß - und das ist alles, was wir wollen, zum Wohle des Teams."

Dieser Erfolg würde nicht nur einen größeren Anteil von Bernie Ecclestones TV-Geldern bedeuten, sondern auch viel Prestige: "Wenn wir in die Top 3 kommen, vor einem großen Team wie Ferrari, dann wäre das sehr positiv."

Kein Wunder, dass Massa seinem Ex-Team nicht nachtrauert. Auf die Frage, ob er im richtigen Moment Ferrari verlassen hat, sagt: "Ich denke schon. Ich bin zu einem guten Zeitpunkt gegangen, was für mich sehr wichtig war. Manchmal tut ein Wechsel gut, und ich habe ihn gebraucht."

Trotzdem läuft es bei Williams noch nicht ganz nach Wunsch. Der Routinier ist aber davon überzeugt, dass sich das bald ändern wird: "Es wird bald passen, und ich denke, dass wir mit dieser neuen Mannschaft eine sehr positive Zukunft haben können."

Dazu trägt auch die neue Antriebspartnerschaft mit Mercedes bei. "Wir haben einen großartigen Motor", schwärmt Massa. "Der Mercedes-Motor ist sehr stark, und sie haben beeindruckende Arbeit geleistet."

Fotoquelle: xpbimages.com

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