Franz Tost geht mit Jean-Eric Vergne durch schwierige Zeiten

Formel 1 2014

— 14.08.2014

Tost: "Vergne braucht ein gutes Resultat"

Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost wünscht Jean-Eric Vergne nach all seinen Problemen mal ein gutes Ergebnis - auch für die Seele: "Das ist die Bestätigung"



Für Jean-Eric Vergne geht es in der Saison 2014 um nicht weniger als die sportliche Zukunft. Im Kampf um das Red-Bull-Cockpit wurde ihm Ende des vergangenen Jahres Teamkollege Daniel Ricciardo vorgezogen, doch als "Entschädigung" durfte der Franzose weiterhin für das Schwesterteam fahren. Dort muss sich der 24-Jährige nun beweisen, wenn er nicht im kommenden Jahr auf der Straße stehen will.

Teamkollege Daniil Kwjat läuft ihm als Rookie den Rang ab, und von hinten drängen mit Carlos Sainz jun. oder seit neustem auch Max Verstappen vielversprechende Nachwuchshoffnungen in die Königsklasse. Doch die Ergebnislisten weisen aktuell noch keine herausragenden Ergebnisse auf, mit denen sich Vergne weiter empfehlen könnte. Mit elf Punkten rangiert "Jev" derzeit auf Gesamtrang 13, zwei achte Plätze waren dabei die beste Platzierung.

Auch Teamchef Franz Tost weiß, wie wichtig ein gutes Ergebnis für seinen Piloten wäre, doch aus verschiedenen Gründen hat es bislang noch nicht sein sollen. "Er macht einen guten Job", lobt der Österreicher bei 'Autosport', "aber leider hatte er bislang viele Zuverlässigkeitsprobleme mit dem Auto." Bereits fünfmal musste Vergne seinen STR9 vorzeitig abstellen, viermal davon wegen technischen Problemen.

So zum Beispiel in Monaco, als der Toro-Rosso-Pilot auf Rang sechs aussichtsreich im Rennen lag, bevor eine Unsafe-Release Unheil brachte und er schließlich mit einem Motorenproblem aufgeben musste. Laut Tost wäre es allerdings wichtig, wenn Vergne ein gutes Resultat auch endlich einmal über den Zielstrich tragen könnte. "Man braucht diese Resultate, weil das die Bestätigung ist. Alles andere ist nur Gerede."

"Monaco hätte ihm einen Kick in Sachen Selbstbewusstsein gegeben, wenn er viele Punkte geholt hätte, dann wird alles einfacher", sagt der Österreicher, der Vergne fahrerisch in diesem Jahr keinen Vorwurf machen kann. "Aus fahrerischer Sicht ist er schnell und talentiert. Jetzt hoffe ich nur, dass er auch mal ein wirklich gutes Resultat bekommt." Denn das wäre sicherlich nicht nur Balsam auf der Seele sondern würde ihm auch ein gutes Argument für eine Weiterbeschäftigung liefern.

Fotoquelle: Toro Rosso

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