Max Verstappen soll von Red Bull intensiv, aber behutsam aufgebaut werden

Formel 1 2014

— 18.08.2014

Formel-1-Teenager Verstappen: Vorerst keine Freitagstests

Der zukünftige Toro-Rosso-Pilot Max Verstappen soll sich zunächst auf die Formel-3-EM konzentrieren, bevor die Formel-1-Vorbereitung Fahrt aufnimmt



In weniger als sieben Monaten wird Max Verstappen, der von Toro Rosso als Stammfahrer für die Saison 2015 bestätigt wurde, in Melbourne zu seinem ersten Formel-1-Grand-Prix antreten. Und das im Alter von 17 Jahren und 5 Monaten als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte sowie nach gerade einmal 35 Rennen in der Formel 3. Dem Sohn des 106-maligen Grand-Prix-Piloten Jos Verstappen steht ein intensives Vorbereitungsprogramm bevor, bei dem Red Bull jedoch nichts überstürzen will.

So wird Verstappen vorerst nicht als Freitagstester bei Toro Rosso zum Einsatz kommen, sondern soll sich zunächst auf letzten beiden Rennwochenenden der Formel-3-Europameisterschaft konzentrieren. Bis zum Saisonende wird der Niederländer nur sporadisch für Red Bull im Formel-1-Einsatz sein, wie Motorsportchef Helmut Marko erklärt.

"Er wird bereits an diesem Wochenende in Spa dabei sein, allerdings noch nicht so intensiv bei den Briefings", so der Österreicher bei 'ServusTV'. "Er macht eine Woche darauf einen Showrun in Rotterdam. Sobald die Formel-3-Saison abgeschlossen ist, wird das ganze Programm intensiver werden."

Nebenbei ermöglicht ihm Red Bull private Tests im Formel Renault 3.5, der deutlich leistungsstärker als Verstappens Dallara-Volkswagen aus der Formel 3 ist. Ein solches Fahrzeug durfte der Teenager in der vergangenen Woche bei strömenden Regen erstmals auf dem Red-Bull-Ring fahren und hatte dabei keine Anlaufschwierigkeiten. "Das war sehr schön. Nach zehn Runden hatte ich mich an die Geschwindigkeit gewöhnt", sagt er.

Nach Saisonende der Formel 3 am 19. Oktober nimmt das Vorbereitungsprogramm für den Youngster dann Fahrt auf. "Wir machen mit ihm einen 300-Kilometer-Test, um die Superlizenz zu kriegen", sagt Marko. Erst danach, also frühestens beim US-Grand-Prix Anfang November in Austin, dürfte Verstappen im Freien Training für Toro Rosso fahren.

Das meiste Training wir jedoch in der Red-Bull-Fabrik in Milton Keynes stattfinden. "Er wird bei uns intensiv im Simulator arbeiten müssen. Und wir sind ja Red Bull und werden uns das ein oder andere überlegen, um das ganze noch schneller und noch spektakulärer zu machen", verspricht Marko. Für Verstappen ist neben dem Fahr- auch das Fitnesstraining besonders wichtig, denn hier werden die Anforderungen deutlich steigen. "Ein Formel-1-Rennen dauert anderthalb Stunden, ein Formel-3-Rennen nur 35 Minuten", sagt er.

Fotoquelle: xpbimages.com

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