Groer Preis von Belgien: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 24.08.2014

Alonso in Belgien: Ferrari war saft- und kraftlos

Ferrari-Pilot Fernando Alonso erlebt einen ereignisreichen Renntag in Spa-Francorchamps: Rang sieben als Ergebnis eines Kampfes gegen viele Gegner



Fernando hat seinen guten vierten Startplatz fr das Formel-1-Rennen in Spa-Francorchamps nicht in ein entsprechendes Ergebnis umsetzen knnen. Der Spanier erreichte am Sonntag in Belgien das Ziel auf Rang acht, wurde aber wegen einer Strafe fr Kevin Magnussen (McLaren) als Siebter gewertet. Alonso kmpfte im Rennen gegen viele Gegner: Button, Bottas, Batterie sowie Magnussen und Motor - um nur einige zu nennen.

"Leider war die Batterie beim Start leer", berichtet Alonso. Bei den Vorbereitungen zum Start des Rennens blieben berraschend die Techniker am Ferrari stehen, whrend der Grid gerumt werden musste. "Wir hatten zu wenig Spannung in der Batterie. Wir wollten sichergehen, dass der Motor anspringt, haben da ganz bewusst eine Strafe riskiert", sagt Ferrari-Technikdirektor James Allison. Die Strafe kam prompt: Alonso musste beim ersten Stopp zustzliche fnf Sekunden absitzen.

"Wir haben es wenigstens geschafft, das Auto zu starten. Die Fnf-Sekunden-Strafe war da unser geringstes Problem", meint der Spanier. "Bei meinem Auto war das Problem, dass etwas die Power fehlte. Die zustzlichen PS, die wir haben sollten, standen im Rennen nicht zur Verfgung - das ging nur ber eine Runde, aber nicht ber die Distanz. Das hat aber keinen Unterschied ausgemacht wie Tag und Nacht. Den grten Preis haben wir fr die defekte Batterie gezahlt. Nach der Strafe war mein Rennen quasi gelaufen."

"Im Rennen war ich durchweg recht konkurrenzfhig, mehr oder weniger zufrieden mit der Balance des Autos. Unsere Schwche war das Tempo auf den Geraden. Wenn man dort nicht schnell ist, dann fllt das Aufholen nach einer Strafe umso schwerer", berichtet Alonso. "Ich war vor meinem Stopp vor Bottas, der letztlich auf Rang drei landete. Irgendwo in diesem Bereich htte ich wohl auch landen knnen. Immerhin bin ich ins Ziel gekommen und habe die maximal mglichen Punkte mitgenommen."

Auf dem Weg zu acht weiteren WM-Punkten legte sich Alonso mit einigen Konkurrenten an. Vor allem das Duell mit Kevin Magnussen bot viel Spektakel. Der Dne drckte den Spanier phasenweise von der Bahn, erhielt spter dafr eine 20-Sekunden-Strafe. "Wir waren in einer Gruppe, es gab einen Caterham zu berrunden. Als er neben den zog, war ich im Windschatten und ging daneben. Da ging der Platz aus", meint der Ferrari-Star. "Aber es ist keine groe Geschichte."

"In der letzten Runde habe ich mir in der ersten Kurve an Sebastians Auto etwas vom Frontflgel abrasiert. Da habe ich zehn Sekunden in einer Runde verloren. Zum Glck war es die letzte Runde. Das ganze Rennen war irgendwie ein Kampf", schliet Alonso seinen Bericht ber seine Erlebnisse aus dem Grand Prix von Belgien ab. Nun geht der Blick auf das kommende Ferrari-Heimspiel in Monza. Der Spanier erwartet viel: "Es wird anders werden. Der Antrieb wird fr Monza verndert sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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