Bernie Ecclestone steht nach seinem Gerichtsprozess wieder voll im Saft

Formel 1 2014

— 26.08.2014

Teamchefs glücklich über Ecclestone-Rückkehr

Sowohl Toto Wolff als auch Christian Horner sind froh, dass Bernie Ecclestone wieder seinem Tagesgeschäft nachgeht - In diesen Zeiten gebe es keinen Besseren



Der Gerichtprozess zur Bestechungsaffäre um Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat große Diskussionen hinterlassen: Ist es richtig, dass sich jemand vor Gericht freikaufen kann? Auch wenn die Meinungen hier auseinander gehen, steht fest: Bernie's back in business. Der 83-Jährige muss sich nicht mehr mit Nebenschauplätzen befassen und kann wieder seinem Tagesgeschäft in der Königsklasse nachgehen - für viele Verantwortliche ein Segen.

"Ich denke, es ist wichtig, dass er in der Formel 1 ist", findet etwa Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, der sich zudem über die Verfassung des Zampanos freut: "Ich habe einen sehr starken Bernie aus der Sommerpause beziehungsweise von seinem Prozess zurückkehren sehen. Das sind gute Neuigkeiten." Offensichtlich hat der Prozess in München keine nennenswerten Spuren bei Ecclestone hinterlassen.

"Für uns ist es wichtig, eine starke Führungskraft an der Spitze zu haben", stellt Wolff klar: "Wir hatten erst heute wieder ein sehr gutes Gespräch." Da die Formel 1 derzeit keine einfache Phase durchmacht, sei es besonders wichtig, jemanden zu haben, der sich auskennt und wieder in die richtige Richtung steuert: "Ich bin sicher, dass es hinter den Kulissen viele Überlegungen bezüglich der Zukunft gibt. Für uns ist es enorm wichtig, dass Bernie absolut konzentriert ist und die Organisation in diesen Tagen nach bestem Wissen und Gewissen führt."

Ein weiterer Teamchef, Christian Horner vom Weltmeisterteam Red Bull, pflichtet seinem Kollegen bei: "Es ist schön, dass Bernie jetzt wieder Vollzeit arbeiten kann. Die Formel 1 braucht ihn. Es gibt einige Dinge zu lösen. Es gibt niemanden, der die Probleme besser angehen kann, als dieser kleine Mann selbst." Wie kontrovers die Biographie Ecclestones auch sein mag - die wichtigen Leute hat er offenbar stets hinter sich.

Fotoquelle: xpbimages.com

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