Red Bull und Renault wurden in den vergangenen vier Jahren Weltmeister

Formel 1 2014

— 28.08.2014

Red Bull will keinen eigenen Motor bauen

Christian Horner bekennt sich zum Motorenpartner Renault und dementiert die Option, Red Bull könne in Zukunft seine eigenen Antriebseinheiten bauen



Das Verhältnis zwischen den langjährigen Partnern Red Bull und Renault ist in dieser Saison auf eine harte Probe gestellt worden. Zu groß war das Leistungsdefizit gegenüber Mercedes, das der französische Motorenlieferant zu verantworten hatte. Gerüchte über eine Trennung kursierten, sogar über Schadensersatzforderungen von Red Bull wurde spekuliert. Offenbar hat man sich nun allerdings zusammengerafft.

"Wir arbeiten mit Renault zusammen, und Renault hat sich zur Formel 1 bekannt", erklärt Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber 'Adam Cooper's F1 Blog'. Offenbar hat sich der Motorenbauer auch in besonderem Maße zum Weltmeisterteam bekannt: "Wir haben nun eine klare Struktur und Philosophie, wie Renault in der Königsklasse agieren will. Und zwar mit Fokus auf einem Team, so wie es auch sein muss. Und Natürlich werden auch Caterham und Toro Rosso von unseren Fortschritten profitieren", meint Horner.

Auch war spekuliert worden, ob Red Bull künftig womöglich seine eigenen Antriebseinheiten produziert. "Wir werden nicht unsere eigene Abteilung aufmachen, sondern vollständig mit Renault kooperieren", stellt der Teamchef nun klar. "Manche von uns beginnen bereits, wie ein echtes Werksteam zusammenzuarbeiten. Wir wollen auf den Bereichen, in denen wir gut sind, aufbauen und schätzen gleichzeitig Bereiche von Renault Sport." Als eigene Stärken nennt Horner besonders die Simulation sowie das Modellieren. Auch was die Energierückgewinnung angeht, habe man ein sehr spezialisiertes Know-how.

Fotoquelle: xpbimages.com

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