Max Verstappen wurde neben Red Bull auch von Mercedes umworben

Formel 1 2014

— 31.08.2014

Red Bull bei Verstappen-Verpflichtung nicht unter Zugzwang

Helmut Marko bestreitet, dass bei der Verpflichtung von Max Verstappen dessen Verhandlungen mit Mercedes den Ausschlag gegeben haben



Seit Red Bull vor rund zwei Wochen bekannt gab, den erst 16-Jährigen Max Verstappen im kommenden Jahr zum Stammfahrer bei Toro Rosso zu machen, wird über die Entscheidung kontrovers diskutiert. Nicht wenige Experten sind der Meinung, dass die Formel 1 für den dann 17-Jährigen im kommenden Jahr zu früh kommt, doch nicht nur bei Red Bull stand der Sohn des ehemaligen Grand-Prix-Piloten Jos Verstappen hoch im Kurs.

Auch mit Mercedes hatten Vater und Sohn Verstappen verhandelt, wie Motorsportchef Toto Wolff unlängst bestätigte, doch schließlich bekam Red Bull den Zuschlag. Bot man dem jungen Niederländer dort auch deshalb so früh einen Platz in der Formel 1 an, um die Konkurrenz von Mercedes auszustechen? Nein, sagt Motorsportberater Helmut Marko.

"Wir sind Red Bull und nicht Mercedes. Wir haben eine andere Philosophie", so Marko gegenüber 'Autosport'. "Ich habe nie gefragt, was Mercedes bietet. Wir haben miteinander gesprochen, unsere Beziehung aufgebaut und dann hat er sich für uns entscheiden." Auch mit Geld habe man der Entscheidung von Verstappen nicht nachgeholfen, versichert Marko.

"Wir verbrennen kein Geld oder bieten lächerlich hohe Gehälter, das war nie der Fall. Er hat einen ähnlichen Vertrag wie die anderen Fahrer auch", so der Österreicher. "Das war die große Gelegenheit, ein außergewöhnliches Talent zu bekommen. So etwas gibt es nicht alle Tage."

Verstappens erster öffentlicher Auftritt in einem Formel-1-Fahrzeug von Red Bull ging übrigens gleich einmal in die Hose. Bei einem Showrun in Rotterdam zerstörte der Teenager am Sonntag den Frontflügel des Autos.

Fotoquelle: Red Bull Content Pool

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