Fernando Alonso bestreite, sich heimlich mit Ron Dennis getroffen zu haben

Formel 1 2014

— 03.09.2014

Alonso dementiert: Kein Gespräch mit Dennis

Fernando Alonso dementiert Medienberichte, nach denen er mit Ron Dennis über einen Wechsel zu McLaren gesprochen haben soll



Fernando Alonso bekennt sich vor dem Heimrennen von Ferrari in Monza demonstrativ zu seinem Team. Erst gestern hatte der Spanier erklärt, dass er auch zukünftig für Ferrari fahren wird. Das war die Reaktion auf einen Bericht der britischen Tageszeitung 'The Telegraph'. Das Blatt hatte von einem Treffen zwischen Alonso und McLaren-Boss Ron Dennis berichtet, bei dem der Brite Alonso angeblich mit 32 Millionen US-Dollar Jahresgehalt ab 2015 zu McLaren-Honda locken wollte.

Doch dieses Treffen hat es nach Aussage von Alonso nie gegeben. "Nein, er (Ron Dennis; Anm. d. Red.) hat mich nicht angerufen. Das ist hundertprozentig nicht wahr", wird Alonso übereinstimmend von spanischen Zeitungen zitiert. Zuvor war über eine Ausstiegsklausel spekuliert worden, auf Grund derer des 33-Jährige trotz seines noch bis 2016 laufenden Vertrags Ferrari am Ende dieser Saison hätte verlassen können.

Doch das will Alonso nicht, im Gegenteil. Derzeit verhandelt der Spanier mit Ferrari sogar über eine vorzeitige Verlängerung des Vertrages. "In der Tat, wir arbeiten daran", sagt er. Daran ändert auch die Tatsache nichts, das er von seinem großen Ziel, den WM-Titel mit Ferrari zu gewinnen, aktuell weiter den je entfernt ist. "Es stimmt, dass ich in diesen Jahren bei Ferrari (die Weltmeisterschaft; Anm. d. Red.) nicht gewonnen habe, aber zwei Mal habe ich bis zum letzten Rennen darum gekämpft. Ich denke, das waren wunderbare Jahre, an die ich viele gute Erinnerungen habe. In Zukunft möchte ich aber auf jeden Fall gewinnen."

Auch wenn ihm bei Ferrari in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2009 eine Saison ohne Sieg droht, fühlt sich Alonso im Team weiterhin wohl. "Ich habe den Wechsel zu Ferrari zu keiner Zeit bereut, denn letztendlich ist es das wichtigste Team", so der Spanier, der in diesem Zusammenhang einen Vergleich zu anderen Sportarten zieht. "Die Los Angeles Lakers oder Real Madrid werden auch nicht immer gewinnen, aber es ist wichtig dort zu spielen."

In der Causa Ross Brawn kann Alonso nichts Neues berichten, und geht auch nicht davon aus, dass sich daran am Wochenende in Monza etwas ändern wird. "Ich denke nicht, dass es etwas zu verkünden gibt", so der Spanier. Anfang der Woche hatte Teamchef Marco Mattiacci offen sein Interesse an einer Rückkehr von Brawn zu Ferrari bekundet, jedoch gleichzeitig erklärt: "Für einen Tango braucht man immer zwei."

In Personalentscheidungen möchte sich Alonso aber auch überhaupt nicht einmischen. Hier vertraut er ganz auf seinen Teamchef. "Wir müssen darauf vertrauen, dass Mattiacci die richtigen Entscheidungen trifft. Alle Veränderungen dienen ausschließlich dem Ziel, das Team zu verbessern."

Fotoquelle: xpb.cc

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