Für Teamchef Marco Mattiacci ist Fernando Alonsos Ferrari-Vertrag wasserdicht

Formel 1 2014

— 03.09.2014

Mattiacci stellt klar: Keine Ausstiegsklausel für Alonso

Bei Ferrari geht man geschlossen davon aus, dass Fernando Alonso dem Team erhalten bleiben wird - Auch der Spanier selbst betont seinen Wunsch nach Verbleib



Eine offizielle Bestätigung aus Maranello gibt es noch nicht, doch die Anzeichen verdichten sich, dass Fernando Alonso über die laufende Saison hinaus für Ferrari fahren wird. Im Zuge der üblichen Gerüchte in den Sommermonaten soll der Spanier angeblich von McLaren-Honda mit einer 32-Millionen-Dollar-Offerte geködert worden sein, doch Alonso gibt sich vor dem Ferrari-Heimspiel in Monza alle Mühe zu versichern, dass auch er künftig für die Scuderia aus Maranello an den Start gehen wird.

"Er hat mich nicht angerufen. Das ist hundertprozentig nicht wahr", so Alonso gegenüber spanischen Medien bezugnehmend auf die Gerüchte, dass es zwischen ihm und McLaren-Boss Ron Dennis ein Treffen gegeben habe. In einer offiziellen Ferrari-Mitteilung legt der 33-Jährige, der seit Beginn der Saison 2010 für die Roten fährt, nach: "Obwohl ich es nie gesagt habe, wird tendenziell immer das Gegenteil behauptet. Ich habe nie über Gespräche mit anderen Teams gesprochen, im Gegenteil."

Dennoch ist die Situation für Alonso, dessen Ferrari-Vertrag bis Ende 2016 läuft, alles andere als neu. "Seit dem vergangenen Sommer gab es ständig Gerüchte und Meldungen. Das geht also schon ein Jahr so. Das ist nicht schön, denn es sorgt für Stress und lenkt mich, das Team und die Fans ab", sagt der Spanier, gibt aber gleichzeitig zu: "Es macht mich allerdings stolz, dass einige andere Teams an mir interessiert sind, denn das zeigt, dass sie meine Arbeit schätzen."

Alonso will bis Ende 2016 bleiben - mindestens

"Mein Vertrag läuft noch zwei Jahre. Ich kann nur immer wieder betonen, dass ich so viele Jahre wie notwendig weitermachen will. Wir müssen abwarten, was passiert, aber in den nächsten beiden Jahren gibt es kein Problem", lässt Alonso anklingen, mindestens bis Ende 2016 für Ferrari fahren zu wollen, möglicherweise sogar noch darüber hinaus: "Zu diesem Thema erzähle ich schon seit einem Jahr, dass ich bei Ferrari bleiben und meinen Vertrag verlängern möchte. Das ist mein Wunsch, den ich alle zwei Wochen, nach jedem Rennen wiederhole."

Die große Frage, die sich alle stellen, ist: Gibt es für den zweimaligen Weltmeister bei Ferrari eine Ausstiegsklausel, sollten die Roten die laufende Saison nicht in den Top 3 der Konstrukteurswertung abschließen? Teamchef Marco Mattiacci dementiert dies. "Nein, das ist nicht wahr. Ich möchte das nicht kommentieren", so der Nachfolger von Stefano Domenicali gegenüber 'Sky Sports News' auf die entsprechende Frage nach einer solchen Klausel.

"Was ich sagen kann, ist, dass wir Verträge mit den Fahrern haben. Sie sind wichtige Bestandteile unseres Teams", stellt Mattiacci wie schon vor einigen Tagen erneut in Aussicht, dass sowohl Alonso als auch Kimi Räikkönen auch 2015 die beiden Stammfahrer in Maranello sein werden.

Vorfreude auf 2015er-Ferrari

Was den zweimaligen Weltmeister aus Spanien betrifft, so gibt auch dieser noch einmal nachdrücklich zu verstehen: "Ich habe den Wechsel zu Ferrari zu keiner Zeit bereut, denn letztendlich ist es das wichtigste Team." Statt auf eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Arbeitgeber McLaren freut sich Alonso bereits auf den nächstjährigen roten Renner. "Stand jetzt, im September 2014, erwarten wir ein Auto, mit dem wir vorne fahren und um den Titel kämpfen können", so der Spanier.

Ferrari-Technikchef James Allison geht ebenfalls davon aus, dass Alonso bleiben wird und lobt diesen in den höchsten Tönen: "Ein Team wie Ferrari braucht erstklassige Fahrer. So war es schon immer. Wir hatten stets Champions von Fernandos Kaliber unter Vertrag und das wird auch in Zukunft immer das Ziel sein. Einen Fahrer wie ihn im Team zu haben, ist ein großer Vorteil, denn seine Fähigkeiten stehen außer Frage. Hinzu kommt, dass er sich im Unternehmen bestens auskennt. So wird die Arbeit für alle Beteiligten einfacher."

Fotoquelle: xpbimages.com

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