Lewis Hamilton will seinen Vertrag bei Mercedes nicht vorzeitig verlängern

Formel 1 2014

— 05.09.2014

Frust bei Mercedes: Hamilton vor dem Absprung?

Die Vertragsverhandlungen mit Lewis Hamilton sind ins Stocken geraten: Situation bei den Silberpfeilen soll sich zunächst wieder beruhigen



Mercedes hat WM-Leader Nico Rosberg vor wenigen Wochen für weitere Jahre an sich gebunden. Der Deutsche ist im Werksteam aus Stuttgart die Zukunft. Bleibt sein Teamkollege und härteste Rivale Lewis Hamilton ebenfalls langfristig bei den Silberpfeilen? So war es ursprünglich geplant. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff wollte auch den Hamilton-Vertrag (läuft bis Ende 2015) vorzeitig um einige weitere Jahre verlängern. Nun sind die entsprechenden Verhandlungen ins Stocken geraten.

Hamilton hat nach dem Crash in Spa-Francorchamps offenbar derzeit keine große Lust, sich schon jetzt festzulegen. "Die Gespräche dauern noch an", sagt Wolff gegenüber 'Formula1.com'. Ziel sei es nach wie vor, den britischen Ex-Champion langfristig ans Team zu binden. Diese Aussage ist interessant, weil Wolff gleichzeitig bei der 'BBC' die Ansicht bei geäußert hatte, dass man sich womöglich von einem der beiden Piloten trennen müsse, wenn das Zusammenspiel nicht funktioniere.

"Auf Grundlage der aktuell sehr intensiven Situation haben wir besprochen, dass wir erst einmal die Saison zu Ende bringen möchten, um dann die Gespräche über einen Vertrag zu intensivieren", sagt Wolff. "Es ist gut und intelligent, nun erst einmal ein paar Monate abzuwarten. Der Grund liegt einzig darin, dass man sich so voll auf die WM konzentrieren kann." Hintergrund der Verzögerungen könnte allerdings auch sein, dass Hamilton in Ruhe den Markt sondieren möchte.

"Als Fahrer hält man immer de Augen offen und schaut, was so rundherum passiert", meint der Mercedes-Motorsportchef. Vor allem bei McLaren gibt es noch freie Plätze für das kommende Jahr. Honda fordert vehement die Verpflichtung eines Superstars. Hamilton würde in dieses Raster passen. "Wir haben vereinbart, dass falls es irgendwo ernster wird, immer der aktuelle Partner der erste Ansprechpartner ist", sagt Wolff. "Genauso werden wir es halten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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