Groer Preis von Italien: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 05.09.2014

Auftakt in Monza: Mercedes eine Sekunde vor dem Rest

Lewis Hamilton klar vor Rosberg, Mercedes-Power wie erwartet dominant - Renault-Speerspitze Sebastian Vettel im Training eine Sekunde hinter der Spitze (Update)



Wenig berraschend besttigte sich im ersten Freien Training zum Grand Prix von Italien die Prognose, dass Mercedes auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza einen Leistungsvorteil haben wrde. Lewis Hamilton sicherte sich in 1:26.187 Minuten die Bestzeit, gefolgt von Jenson Button (+0,623) im McLaren-Mercedes und Nico Rosberg (+0,808) im zweiten Silberpfeil.

Zwlf Tage nach ihrer Kollision beim Grand Prix von Belgien lieferten sich die beiden Mercedes-Werksfahrer zunchst ein Duell um Tausendstelsekunden, bei dem stets Hamilton um einen Tick schneller war. Die Ausdehnung seines Vorsprungs auf 0,808 Sekunden gelang dem Briten aber erst in der letzten halben Stunde der Session. In einer anderen "Disziplin" waren beide gleich gut: Sowohl Hamilton als auch Rosberg mussten wegen eines Verbremsers in der Variante della Roggia einmal den Notausgang nehmen.

"Ich denke, es liegt an den Reifentemperaturen", erklrt Technikchef Paddy Lowe den Zeitunterschied. "Die Reifen kommen nicht so leicht auf Temperatur. Das scheint hier ein generelles Problem zu sein." Und: "Es gab ein sehr kleines Problem an Lewis' Auto, dem wir uns annehmen mussten, im Bereich der Elektronik. Interessanterweise ist das der Motor, der in Ungarn Feuer gefangen hat. Wir haben ein paar Teile ausgewechselt, jetzt luft er wieder."

McLaren: Bisher bester Freitagmorgen

Zufriedenheit auch in der McLaren-Box: "Schn, beide Jungs in den Top 5 zu sehen, aber das erste Training ist halt nur das erste Training. Niemand will der Knig des ersten Trainings sein", erklrt Teamchef Eric Boullier, schpft aber Mut fr den Rest des Wochenendes: "Relativ zu den anderen waren wir am Freitag noch nie so schnell wie heute. Es ist gut, das Tempo von Mercedes mitgehen zu knnen, und Traktion und Balance waren auch gut."

Denn es ist eine kleine berraschung, dass Button im McLaren nher an der Spitze dran war als Williams, aber: "Die fallen im ersten Training nie auf", relativiert Experte Marc Surer die Positionen zwlf (Valtteri Bottas/+1,961) und 13 (Felipe Massa/+1,963). Dafr landete Fernando Alonso (4./+0,982) ebenso im Vorderfeld wie Kimi Rikknen (7./+1,306) - sehr zur Freude der schon am Freitagmorgen zahlreich angereisten Tifosi.

Bei Alonso sprhen die Funken

Bei Alonso fiel auf, dass der Unterboden Funken schlug, was auf einen neuerlichen Test der Titanstreifen hindeuten knnte, die bereits in sterreich erstmals zum Einsatz gekommen sind und knftig fr spektakulrere TV-Bilder sorgen sollen. Im Ferrari-Sandwich auf den Pltzen fnf und sechs: Kevin Magnussen (+1,041), der den starken McLaren-Auftakt unterstreichen konnte, und Vorjahressieger Sebastian Vettel (+1,084) als bester Renault-Fahrer im Red Bull.

Fleiigster Fahrer des ersten Trainings war Daniil Kwjat (9./Toro Rosso/+1,554) mit 33 Runden; Zehnter wurde Nico Hlkenberg (Force India/+1,925), bei dem zwischendurch routinemig der Unterboden gewechselt wurde. Sein Teamkollege Sergio Perez (8./+1,500) teilte sich das Cockpit mit Freitagsfahrer Daniel Juncadella (17./+3,005) und durfte erst nach einer halben Stunde zu trainieren beginnen. Sein Highspeed-Ausritt in der Ascari-Schikane blieb ohne Folgen.

Der dreifache Saisonsieger Daniel Ricciardo drehte heute Morgen nur zwlf Runden, also um 15 weniger als Teamkollege Vettel, und handelte sich als 16. 2,300 Sekunden Rckstand auf Hamilton ein. Ob technische Probleme dafr verantwortlich waren, entzieht sich unserer Kenntnis. Und Adrian Sutil musste berhaupt zuschauen: An seiner Stelle fuhr Testpilot Giedo van der Garde (+2,242) auf den 15. Platz.

Fotoquelle: xpbimages.com

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