Großer Preis von Italien: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 05.09.2014

Mercedes: Hamilton Tagesschnellster, aber erneut im Pech

Lewis Hamilton verpasst aufgrund einer bockigen Elektronik den Großteil des Nachmittagstrainings, beendet den Tag unterm Strich dennoch vor Nico Rosberg



Das Gesamtergebnis der beiden Freien Trainings zum Grand Prix von Italien sieht wieder einmal die beiden Mercedes-Piloten ganz vorn. Lewis Hamilton sicherte sich im ersten Freien Training mit einer Rundenzeit von 1:26.187 Minuten den Tagesbestwert. Teamkollege und WM-Spitzenreiter Nico Rosberg, der am Nachmittag der Schnellste war, muss sich unterm Strich um nur 0,038 Sekunden geschlagen geben.

Trotz Tagesbestzeit lief der Freitag im Königlichen Park von Monza für Hamilton alles andere als nach Plan. Am Nachmittag musste der Brite fast eine Stunde lang tatenlos zusehen, bevor er auf die Strecke gehen konnte. Der F1 W05 mit der Startnummer 44 sprang zunächst nicht an. "Es gab ein Problem mit der Elektronik", erklärt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff und fügt an: "Ich glaube nicht, dass es etwas Größeres ist, aber es hat uns wertvolle Zeit gekostet."

So versucht Hamilton nach nur 16 Runden am Nachmittag, das Positive herauszustellen: "Die Jungs haben tolle Arbeit geleistet. Sie haben den Motor, der mir in Ungarn um die Ohren geflogen war, wieder aufgebaut. So konnte ich am Schluss zumindest noch ein paar Runden drehen."

Hamilton hofft auf Ende seiner Qualifying-Flaute

"Nach dem ersten Freien Training hatte ich ein richtig gutes Gefühl. Bevor ich in der Schlussphase des zweiten Freien Trainings noch einmal kurz auf der Strecke ging, ließ ich eine kleine Veränderung vornehmen. Ich konnte aber nicht viele Runden drehen. So oder so haben wir ein wettbewerbsfähiges Auto und haben morgen sicherlich eine gute Chance", meint Hamilton.

Doch dazu muss der Silberpfeil des Briten am Samstag endlich einmal problemlos laufen. "Hoffentlich kann ich morgen mehr Runden drehen", bemerkt der Ex-Weltmeister, der im Hinblick auf das Qualifying noch etwas anderes im Hinterkopf hat: "Auf dieser Strecke ist es wichtig, vorn zu stehen, denn das Überholen ist nicht einfach. Ich hatte jetzt seit sieben oder acht Rennen lang kein gutes Qualifying mehr und hoffe wirklich, dass ich das an diesem Wochenende korrigieren kann."

Was hat Ferrari beim Heimspiel drauf?

Wolff sieht den Pechvogel im Mercedes-Lager trotz der erneuten technischen Probleme noch voll im Plan. "Das Wochenende fängt gerade erst an. Es sollte somit kein allzu großes Handicap sein", so der Mercedes-Motorsportchef im Hinblick auf die bockige Elektronik am Hamilton-Auto.

Der weitere Verlauf des Wochenendes verspricht auf jeden Fall Spannung, war Ferrari im Gesamtergebnis des Freitags doch relativ nah an den Silberpfeilen dran. "Mercedes ist natürlich vorne, aber Ferrari kann relativ locker mithalten. Das hat mich ein bisschen überrascht", gibt Experte Marc Surer zu.

Und wo sieht man sich Lager der Silberpfeile selbst im Vergleich zur Konkurrenz stehen? "Wir bluffen nicht. Monza ist eine Strecke, auf der alle Zeiten immer relativ eng zusammen sind, weil es viele Geraden und wenig Kurven gibt", bemerkt Niki Lauda, der Aufsichtsratsvorsitzende des Mercedes-Teams. Mit dem Auftakt ist Lauda soweit zufrieden: "Die Performance ist Erster und Zweiter. Mehr kann man heute nicht erwarten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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