Luca di Montezemolo muss in Monza viele Fragen über sich ergehen lassen

Formel 1 2014

— 06.09.2014

Di Montezemolo weist Spekulationen um Rücktritt zurück

Ferrari-Boss Luca di Montezemolo betont, dass er nicht ans Aufhören bei Ferrari denkt, sondern seiner großen Liebe weiterhin zur Verfügung stehen will



Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat Gerüchte um eine baldige Ablöse dementiert: "Ich habe viele Gerüchte über mich gesehen und gehört", erklärt der Italiener vor Ort in Monza. "Im Sommer passiert das in Italien oft, aber dieses Mal ist es vielleicht ein wenig zu viel", stellt er klar. "Ich bin hier, um zu arbeiten, und nicht um Urlaub zu machen."

Stattdessen sei ein Angebot di Montezemolos vom März, Ferrari drei weitere Jahre zu führen, auch weiterhin gültig, wie er betont: "Ich habe gesagt, dass ich im vergangenen März bereit war, für meine Teilhaber und vor allem für meine Leute bei Ferrari drei weitere Jahre zu akzeptieren. Sie sind der wichtigste Teil in meinem Leben, und ich bin ihnen gegenüber eine Verpflichtung eingegangen."

Berichten aus dem Fahrerlager zufolge sollte der Ferrari-Boss an diesem Wochenende seinen Abschied verkünden und Platz für Fiat-Chef Sergio Marchionne machen, doch organisatorische Veränderungen werden nun nicht vor der Motor Show in Paris am 4. Oktober erwartet, wo di Montezemolo und Ferrari ein neues Auto präsentieren wollen. "Wir haben viele wichtige Monate vor uns", bestätigt di Montezemolo.

Denn neben der Motor Show bereite man auch alles für einen Event zum 60-jährigen Jubiläum Ferraris in den USA vor. "Und wir arbeiten auch mit Marco Mattiacci, um die Organisation und das Formel-1-Team zu verbessern", so der Italiener, der Ferrari gut aufgestellt sieht: "Am Ende des Jahres bereiten wir uns auf einen historischen Rekord in Sachen finanziellen und wirtschaftlichen Resultaten vor, daher steht Ferrari ein fantastischer Moment bevor."

An einen eventuellen Rücktritt will di Montezemolo nicht denken, auch wenn es sportlich für die Scuderia aus Maranello nicht rosig läuft. Die Roten warten weiterhin auf den ersten Saisonsieg und fahren der Konkurrenz um Mercedes weit hinterher. Teamchef Stefano Domenicali musste zugunsten Marco Mattiaccis bereits den Hut nehmen, doch der neue Chef will Gerüchten zufolge wieder seinen alten Posten im Straßenwagenbereich bekleiden. Das letzte Wort in Sachen Personalfragen ist bei Ferrari noch nicht gesprochen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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