Großer Preis von Italien: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 08.09.2014

Mattiacci: Mein erstes Mal Monza

Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci konnte sich zum ersten Mal ein Bild von der Motorsportleidenschaft in Monza machen - "Ferrari ist viel mehr als ein Rennteam"



Seit Mitte April hat Marco Mattiacci nun die Zügel des springenden Pferdes von Ferrari in der Hand. Seitdem erlebte er einige Rennen als Teamchef, das sagenumwobene Heimspiel im Königlichen Park von Monza fehlte allerdings noch. Am vergangenen Wochenende konnte der Italiener auch diese Lücke schließen und zeigt sich vom Gesamtpaket Italien-Grand-Prix beeindruckt.

"Für mich was es zunächst einmal wichtig, die unglaubliche Leidenschaft rund um Ferrari zu erfahren", gibt er seine Intention von vor dem Rennwochenende wieder. "Ich musste die Relevanz verstehen, dass Ferrari viel mehr ist als ein Rennteam." Das hat Mattiacci offenbar geschafft: "Wir sind eine Institution und haben Verpflichtungen gegenüber unseren Fans. Das hat meine Motivation noch mehr gesteigert."

Der Grand Prix in Monza hat Mattiacci gleichzeitig noch einmal die Stärken des eigenen Teams vor Augen geführt: "Die Fahrer, die Marke, das Unternehmen, die Tradition, die Kultur, die Leute, die von morgens bis abends für uns arbeiten. Wir wissen, wie man gewinnt, und da wollen wir auch wieder hin. Das ist eine riesige Motivation, weil wir dort hingehören. Mein Ziel ist es, die Zeit bis dahin zu verkürzen." Dennoch spricht der 43-Jährige von einem "mittel- bis langfristigen Prozess".

Das Rennen lief aus Ferrari-Sicht nicht ganz wie erhofft. Fernando Alonso fiel mit technischem Defekt aus, Kimi Räikkönen wurde nur Neunter. Dennoch sei die Grundgeschwindigkeit des F14 T nicht schlecht gewesen, findet Mattiacci: "Wir konnten die Verbesserungen am Auto feststellen. Leider haben wir im Qualifying keine guten Startplätze herausgefahren, dann ist es auf solchen Strecken schwierig, nach vorn zu kommen, wenn du keinen starken Motor hast. Ansonsten war unsere Pace ähnlich wie die von Red Bull, wir hätten also besser abschneiden können."

Wie die Konkurrenz hatte sich auch Pechvogel Alonso für eine Einstoppstrategie entschieden. Nachteil: Die Fahrer mussten extrem auf die Reifen achten und schonend fahren. "Für die Show ist es besser, wenn du Reifen hast, mit denen du auch das ganze Rennen lang Gas geben und Qualifying-Runden fahren kannst", denkt der Spanier. "Aber natürlich musst du deinen Fahrstil auf 80 oder 85 Prozent herunterfahren, wenn dir die Simulation sagt, dass du mit einem Stopp schneller durchkommst. Bei 100 Prozent würde die Strategie nicht funktionieren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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