Mika Häkkinen dürfte mit seiner Meinung nicht überall auf Zustimmung stoßen

Formel 1 2014

— 13.09.2014

Häkkinen lobt Drei-Auto-Teams: "Super für Fans"

Der Ex-Weltmeister würdigt die Vorzüge, kennt aber auch die Gefahren des heiß diskutierten Vorschlags: "MIt einem überragenden Auto nicht mehr interessant"



Die einen erinnert es an die paranoide Version eines Formel-1-Ausgestoßenen, die anderen halten es für Spekulation. Mika Häkkinen setzt sich mit dem zuletzt durch Ex-Williams-Geschäftsführer Adam Parr wiederbelebten Szenario von acht Teams mit je drei Autos vorzugsweise konstruktiv auseinander. Der Finne meint, dass solche Dinge schon zu seiner aktiven Zeit diskutiert worden sein und kommt in seinem 'Hermes-Blog' zu einem eindeutig zweideutigen Urteil: "Das hätte positive wie auch negative Seiten."

Als Gewinner einer solchen Novelle, die angeblich dem Gusto Bernie Ecclestones entspricht, sieht Häkkinen die Motorsportbegeisterten auf den Tribünen und vor den Fernsehschirmen: "Für die Fans wäre das sicher super, in den Rennen drei Mercedes und drei Ferraris zu sehen", so der zweimalige Weltmeister, der das Risiko in einem eindeutigen Kräfteverhältnis nach dem Beispiel von 2014 erkennt: "Wenn ein Rennstall ein alles überragendes Auto baut, dann ist es bei drei Autos in den Rennen nicht mehr interessant."

Häkkinen erwähnt auch die "Kleinen" der Szene, die sich künftig gegen eine Übermacht aus konzernfinanzierten Werkswagen behaupten müssten, aber weiterhin nur für die Top 10 mit Zählbarem belohnt würden. "Man muss auch darüber nachdenken, ob die dritten Autos WM-Punkte erhalten. Wenn ja, dann wäre es für viele Rennställe sehr viel schwieriger als jetzt, Punkte zu sammeln", warnt der frühere McLaren-Star. Schon in diesem Jahr sind die Konten von Sauber und Caterham noch komplett leer.

Fotoquelle: xpbimages.com

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