Der neue Ferrari-Boss Sergio Marchionne setzt auf das aktuelle Fahrerduo

Formel 1 2014

— 17.09.2014

Marchionne: "Alonso und Räikkönen bleiben bei Ferrari"

Der neue Ferrari-Boss Sergio Marchionne ist sicher, dass Fernando Alonso und Kimi Räikkönen an Bord bleiben - Bereits 2015 soll man wieder konkurrenzfähig sein



Vor der Saison sorgte Ferrari mit seiner Superstar-Fahrerpaarung für Aufregung: Wie lange geht es gut, mit zwei Alphatieren der Spitzenklasse anzutreten, fragten sich viele Experten. Doch es kam anders: Kimi Räikkönen enttäuschte bislang in allen Belangen - Spekulationen, der Weltmeister 2007 könnte erneut ein Jahr vor Ende seines Ferrari-Vertrages vor die Türe gesetzt werden, machten bald die Runde. Weitere Nahrung erhielten diese durch den Testeinsatz von Ferrari-Youngster und Marussia-Pilot Jules Bianchi in Silverstone. Zudem destabilisierten Abwanderungsgerüchte um Fernando Alonso die Lage, denn der Spanier fährt auch dieses Jahr nicht um den WM-Titel mit.

Dennoch beteuerte man in Maranello stets, dass man nicht daran denke, an der Fahrerpaarung für 2015 etwas zu ändern. Ins gleiche Horn stößt nun auch der neue Ferrari-Boss Sergio Marchionne, der vor wenigen Tagen die Agenden von Vorgänger Luca di Montezemolo übernahm.

"Sie werden weiterhin für uns fahren", sagt der Italiener gegenüber 'El Mundo Deportivo', "denn sie sind das Herz unseres Projektes. Zwei schnelle Piloten, die Besten des Feldes, zwei Weltmeister." Dass sich mit dem hochkarätigen Duo bislang noch keine großen Erfolge eingestellt haben, führt er auf das Material zurück: "Wir müssen ihnen nur ein Auto geben, das ihrem Talent entspricht, und dann werden sie ohne Zweifel wieder an der Spitze sein."

Doch wie lange will er darauf warten? "So kurz wie möglich", sagt Marchionne. "Schon im kommenden Jahr" soll Ferrari wieder vorne mitfahren. "Wir sind noch lange in der Formel 1", ergänzt er. "Luca hat mich informiert, dass der Vertrag mit Bernie bis 2020 läuft, aber wenn es nach mir geht, dann habe ich noch 120 Tage Geduld, denn sie sollen nicht so weit im Voraus planen."

Fotoquelle: xpb.cc

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