Großer Preis von Singapur: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 20.09.2014

Probleme behoben: Williams zufrieden mit der Verfolgerrolle

Bei Williams konnte man Mercedes und Red Bull im Qualifying zwar nicht gefährden, ist aber trotzdem zufrieden, da man seine Reifenprobleme beheben konnte



Zufriedenheit bei Williams: Nachdem das Team am Freitag noch gewaltige Probleme mit den superweichen Reifen gehabt hatte, lief es am Samstag deutlich besser. Im Qualifying reichte es für Felipe Massa und Valtteri Bottas zu den Plätzen sechs und acht und auch der Rückstand auf Mercedes und Red Bull hielt sich dabei durchaus in Grenzen. Massa fehlten am Ende nur 0,319 Sekunden auf die Bestzeit von Lewis Hamilton.

"Im zweiten Training sah es auf den härteren Reifen gut aus. Dann zogen wir die Supersofts auf und es funktionierte gar nicht", berichtet Chefingenieur Rob Smedley und ergänzt: "Wir haben herausgefunden, was gestern unser Problem war. Für heute konnten wir das beheben." Im Qualifying war man dann "genau da, wo wir es auch erwartet hatten."

"Die Mercedes und die Red Bulls waren im ersten Anlauf keine guten Runden gefahren. Das haben wir direkt gesehen. Am Ende sind wir genau da gelandet, wo wir es auch erwartet hatten", sagt Smedley, nachdem Massa nach den ersten Versuchen in Q3 sogar zwischenzeitlich die Pole-Position inne hatte. "Massa war die Riesenüberraschung", findet daher auch 'RTL'-Experte Niki Lauda.

Smedley vermeldet: Ziel erreicht

"Ich fuhr gleich eine sehr gute Runde und konnte mich anschließend nicht mehr groß verbessern. Ich verlor einige Positionen, aber ich denke, es war trotzdem positiv", berichtet der Brasilianer selbst und ergänzt: "Wir hatten ein gutes Qualifying, obwohl es nicht die beste Strecke für uns war. Wir waren nur ein paar Zehntel langsamer (als Mercedes; Anm. d. Red.) und das ist okay."

Auch Smedley findet: "Wir sollten mit dieser Performance zufrieden sein. Wir liegen nur drei Zehntel hinter dem Pole-Setter und stehen bei unseren größten Rivalen in der Meisterschaft." Damit meint der Brite die beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Kimi Räikkönen, die sich auf den Plätzen fünf und sieben und damit in der Startaufstellung direkt neben den Williams-Fahrern eingenistet haben.

"Das war unser Ziel, bevor wir hier angereist sind. Den ersten Teil des Jobs haben wir also erfolgreich erledigt", sagt Smedley und erinnert: "Am Freitag hatten wir bei den Longruns eine gute Pace, also sind wir in einer starken Position, um einige Punkte aus dem Rennen mitzunehmen." Massa weiß allerdings: "Ferrari ist sehr stark. Aber man kann nie wissen, was im Rennen passieren wird."

"Vielleicht können wir sie schlagen, vielleicht fallen wir aber auch zurück und können nur ein paar Punkte mitnehmen", sagt Massa und Teamkollege Bottas ergänzt: "Wir haben uns zwischen den gestrigen Trainings und dem dritten Freien Training stark verbessert. Im Qualifying haben wir das dann noch einmal geschafft. Das mechanische Setup das Autos hat sich im Verlauf des Wochenendes verbessert und wir haben es geschafft, die Reifen in das richtige Temperaturfenster zu bringen, was gestern unser Problem war."

Fehler kostet Bottas bessere Platzierung

Dass es für ihn am Ende nur zu Platz acht reichte, erklärt der Finne so: "Ich machte einen Fehler in Kurve eins. Wenn man sich anschaut, wie eng es war, dann hätte ich noch ein paar Positionen gewinnen können." Auch sein erster Versuch in Q3 war bereits "nicht perfekt. Es ist eine lange Strecke, also ist es nicht einfach, fehlerfrei zu bleiben. Aber ich weiß, dass ich es besser kann. Mit einer optimalen Runde hätte ich aber definitiv noch Zeit gewonnen."

"Ich denke, die Veränderungen, die wir angestellt haben, werden sich vor allem im Rennen auszahlen. Ich mache mir also keine Sorgen. Wir haben die Reifen in den Longruns gestern massiv überhitzt, also sind wir jetzt in eine andere Richtung gegangen. Es sollte in Ordnung sein. Hoffentlich können wir mit Ferrari kämpfen", so Bottas weiter.

Ein großes Fragezeichen steht allerdings noch über der Taktik. "Ich hoffe wirklich, dass wir nicht dreimal stoppen müssen. Wenn du hier im Verkehr stecken bleibst, dann ist das eine richtige Strafe. Das Überholen ist sehr schwierig", erklärt Bottas und Massa ergänzt: "Gestern sah es klar nach drei Stopps aus. Aber jetzt liegen wir an der Grenze zwischen zwei und drei. Es kommt darauf an, wie sich das Auto im ersten Stint verhält."

Auf die Frage, ob Williams in Singapur möglicherweise von dem sparsamen Mercedes-Motor profitieren kann, antwortet Bottas: "Das könnte so sein, wenn es kein Safety-Car gibt. Normalerweise gibt es hier aber eins, dann haben andere Teams auch kein Problem. Wir wissen jedenfalls, dass wir kein Benzin sparen müssen. Hoffentlich gibt es also kein Safety-Car."

Fotoquelle: xpbimages.com

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