Großer Preis von Singapur: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 21.09.2014

Von Magenkrämpfen heimgesucht: Vettels Kampf in Singapur

Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel fuhr beim Großen Preis von Singapur als Zweiter auf das Podest, wurde danach aber von Magenkrämpfen heimgesucht



Der Große Preis von Singapur gilt als eines der härtesten Rennen des Jahres. Und für Sebastian Vettel hatte das Formel-1-Nachtrennen auch noch unangenehme Nachwirkungen: Kaum war der viermalige Weltmeister fertig mit seinen Medienrunden, erlitt er Magenkrämpfe, so wird aus Singapur gemeldet. Zuvor hatte der Deutsche ausgiebig Auskunft über sein Rennen gegeben und geschildert, warum er zunächst nicht glauben wollte, dass er mit seinem dritten Reifensatz durchkommen könnte.

Frage: "Sebastian, wie gut tut dieser Podestplatz?"
Sebastian Vettel: "Nun, gerade nach dem verpassten Freitag war es gut zu sehen, dass die Pace im Rennen da war. Leider hinten raus immer ein bisschen dünn, gerade im zweiten Stint mit den gebrauchten Reifen. Das hat uns bei der Strategie ein bisschen das Genick gebrochen."

"Es war der Reifensatz, der bereits am Samstag zweimal verwendet worden war. Damit haben wir gegenüber Fernando an Boden verloren. Letztendlich kamen wir eine Runde zu spät in die Box und haben den Platz an ihn verloren. Wir haben versucht, etwas anderes zu machen bei der Strategie. Das war riskant für den Fall, dass das Safety-Car herauskam. Und es kam heraus."

"Dass es sich dann noch so ausgeht, hätten wir nicht gedacht. Wir hätten nämlich nicht gedacht, dass die Reifen bis zum Ende durchhalten. Es war ziemlich knapp. Zum Schluss hatte ich die ältesten Reifen. Überholen ist hier aber nicht so einfach. Das war am Ende unser Glück."

Frage: "Hätte es für dich im Rennen auch ohne die herunterlaufende Uhr gereicht? Was glaubst du?"
Vettel: "Ich glaube, es wäre einfach eine Runde mehr gewesen. Das hätte hier nicht den Bock fettgeschossen."

Frage: "Aber Daniel Ricciardo kam dir zum Schluss nochmals mächtig nahe..."
Vettel: "Ja. Ich wusste aber, dass ich aus zwei Kurven gut herauskommen muss. Darauf habe ich mich schon die letzten paar Runden konzentriert, nicht nur in den letzten beiden Runden."

Frage: "Du lagst kurz vor Schluss sogar mal in Führung, doch dann kam Lewis Hamilton..."
Vettel: "Es wäre nicht sinnvoll gewesen, mit Lewis zu kämpfen. Stell dir mal vor, du fährst einen FIAT Panda und hinter dir kommt ein Porsche 911. Du kannst es vielleicht versuchen, aber Überholen ist auf beiden Seiten möglich und nicht nur auf deiner linken Seite. Er war viel zu schnell, hatte die frischeren Reifen. Ich musste mit meinen Reifen bis zum Ende durchfahren. Das war schwierig genug."

Frage: "Wie gut war es für dich, wieder einmal Champagner zu kosten?"
Vettel: "Prima. Vor allem nach einem so langem Rennen wie diesem. Da war es gut, ein paar Tropfen kühlen Champagners zu kriegen."

Frage: "Andere Fahrer haben während des Rennens über zu heißes Wasser in der Trinkflasche geklagt. Wie ging es dir damit?"
Vettel: "Bei mir hat es mit dem Wasser gepasst. Ich hatte sogar zu viel dabei. Es tropfte. Also musste ich trinken. Vielleicht habe ich also sogar zu viel getrunken."

Frage: "War das jetzt eine Singapur-Momentaufnahme oder 'Vettel reloaded'?"
Vettel: "Ich denke, es war nach den vergangenen Rennen mal Zeit, dass mal alles einigermaßen zusammenpasst. Ich glaube, die Rennen davor, hatten wir immer etwas am Bein. Auch jetzt, mit dem Motorplatzer am Freitag. Das war nicht optimal. Aber gut: So scheint unsere Saison in diesem Jahr zu laufen."

Frage: "Als Nico Rosberg am Start in Probleme geriet, dachtest du dann, dass vielleicht auch Lewis Hamilton in Schwierigkeiten geraten könnte?"
Vettel: "Nein, nicht wirklich. Wir wussten ja schon vorher, dass Nico ein Problem hat. Was es war, weiß ich nicht. Aber es hat uns natürlich geholfen, gleich einen Platz gutzumachen. In dem Fall am Start sogar zwei Positionen. Danach sah es anfangs sehr gut aus. Hintenraus haben wir uns mit den Reifen schwergetan. Ansonsten war es das Ergebnis, was für uns drin war. Deswegen können wir sehr zufrieden sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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