Toto Wolff würde für ein zuverlässiges Auto auch nochmal Gips tragen

Formel 1 2014

— 22.09.2014

Wolff will Ausfälle stoppen: "Dafür breche ich mir den Arm"

Der Mercedes-Motorsportchef kann sich die anhaltenden Probleme am Silberpfeil nicht erklären und hofft, dass die WM nicht durch die Defekthexe entschieden wird



Nach mehreren Wechseln der Tabellenführung ist es fünf Rennen vor dem Ende der Formel-1-Saison völlig offen, welcher der beiden Mercedes-Piloten sich den WM-Titel 2014 sichert. Die andauernden Zuverlässigkeitsprobleme der Silberpfeile sowie die doppelten Punkte beim Saisonfinale in Abu Dhabi lassen es zudem noch immer möglich erscheinen, dass Red-Bull-Youngster Daniel Ricciardo der große Coup gelingt. Umso energischer plädiert Toto Wolff für Besserung.

Eine Entscheidung im Duell Lewis Hamilton versus Nico Rosberg über die Zuverlässigkeit würde der Mercedes-Motorsportchef nur äußerst ungern erleben. "Das wäre gar nicht zufriedenstellend", meint Wolff, der stets auch den Marketingaspekt des Engagements im Blick hat. Es geht ihm aber auch darum, dass der fahrerisch beste Pilot für seine Mühen entlohnt wird: "Wir wollen nicht, dass die WM entschieden wird, weil ein Fahrer von seinem Auto im Stich gelassen wird."

Seine Botschaft an die Mitarbeiter in Brackley und Brixworth ist klar. Wolff appelliert: "Wir müssen uns darauf konzentrieren, die Köpfe zusammenstecken und zu arbeiten, Ausfälle sowie Zuverlässigkeitsprobleme zu vermeiden", fordert der Österreicher und spricht der Truppe sein Vertrauen aus. "Umso erstaunlicher ist es, dass wir diese Probleme haben. Aber es braucht Zeit."

Wolff selbst würde jedes Opfer bringen und spielt auf seinen Radunfall an, der ihn mit Gips und einer Tonne Schmerzmitteln zum Ungarn-Grand-Prix reisen ließ: "Könnte ich irgendetwas tun, die Ausfälle zu stoppen, würde ich das tun. Ich würde mir nochmal den Arm brechen, um der Probleme ledig zu werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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