Monisha Kaltenborn erlebt als Teamchefin derzeit ein schwieriges Jahr mit Sauber

Formel 1 2014

— 23.09.2014

Kaltenborn: "Haben nicht vergessen, wie man gute Autos baut"

Auch wenn die laufende Saison für Sauber mehr als schwierig ist, ist Teamchefin Monisha Kaltenborn von einem Aufschwung für 2015 überzeugt



Fünf Chancen bleiben Sauber in diesem Jahr noch, das Blatt zu wenden und die ersten Saisonpunkte einzufahren. Aktuell liegt man sogar hinter Marussia auf dem zehnten Rang der Konstrukteursmeisterschaft, nachdem diese in Monaco durch Jules Bianchi zwei Punkte einfahren konnten. Für Sauber ist es eine Saison zum Vergessen, nachdem man am Ende des vergangenen Jahres noch an den Topplatzierungen schnupperte.

Eine Situation, die man in Hinwil kennt: "Sauber hat schon in der Vergangenheit immer Probleme gehabt, wenn große Regeländerungen auf den Plan getreten sind", erklärt Teamchefin Monisha Kaltenborn gegenüber 'formula1.com'. Doch bislang konnte man in der folgenden Saison immer zurückschlagen - so wie zuletzt mit dem angeblasenen Diffusor. "Im ersten Jahr haben wir es nicht hinbekommen, aber im darauffolgenden Jahr sind wir ein paar Mal auf das Podest gefahren."

Daher macht sich die Österreicherin auch noch keine Sorgen, was die kommende Saison betrifft: "Ich bin zuversichtlich, dass wir vom diesjährigen Auto lernen werden und die Fehler am neuen Auto nicht noch einmal machen." Doch zuvor muss man die aktuelle Saison mit dem C33 beschließen, dessen Entwicklung zum größten Teil abgeschlossen ist. Leichter wird es für die Schweizer daher nicht werden, denn es besteht immer die Gefahr, dass Caterham noch einmal einen Glücksgriff landet und Sauber auf den letzten Platz verdrängt.

Doch Kaltenborn möchte betonen: "Wir haben nicht vergessen, wie man gute Autos baut! Der diesjährige Herausforderer ist keines unserer guten Autos - aber es ist auch nicht das Schlechteste!" Die Aussage erscheint angesichts der möglicherweise ersten punktelosen Saison und schlechtesten WM-Platzierung gewagt, doch die gebürtige Inderin weiß, dass nicht das Auto alleine für die Misere verantwortlich ist. Auch der schwächelnde Ferrari-Antrieb trage seinen Teil dazu bei.

"Wir haben nicht den konkurrenzfähigsten Antrieb, was es für ein Team wie uns, das nur geringe Ressourcen hat, schwierig macht. Doch damit müssen wir leben, und ich bin sicher, dass unser Motorenhersteller alles tun wird, weil auch sie ebenso leiden." Fallengelassen wird der langjährige Partner aber nicht: "Wir sind durch gute und schwierige Zeiten mit ihnen gegen - und jetzt haben wir eben eine sehr schwierige Zeit!"

Fotoquelle: xpbimages.com

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