Enfant terrible Eddie Irvine lässt sich nur noch selten bei der Formel 1 blicken

Formel 1 2014

— 24.09.2014

Irvine kritisiert Strecken, lobt aber neuen Sound

Warum Ex-Formel-1-Pilot Eddie Irvine den leisen Sound der V6-Turbos verteidigt, aber mit den Überholhilfen und dem aktuellen Rennkalender unglücklich ist



Eddie Irvine galt in seiner Formel-1-Zeit als Provokateur. Der Ire zeigte kaum Respekt vor seinen Kollegen und legte sich bereits in jungen Jahren mit Champion Ayrton Senna an. Heute hat er sich aus der Königsklasse des Motorsports zurückgezogen und verfolgt die Szene nur noch aus der Distanz. Dennoch übt er in einem Interview mit der Ferrari-Website Kritik: "Das größte Problem für mich sind die Kurse."

Er findet, dass die Formel 1 wieder zurück zu ihren Wurzeln kehren und nicht so viele Rennen in neuen Märkten austragen sollte. "Wir fahren an zu vielen Orten, die keine Formel-1-Geschichte haben, Orte, die die Formel 1 nicht lieben", sagt er. "Dort sollten weniger Rennen stattfinden."

Als Gegenbeispiel nennt er den Grand Prix von Italien in Monza: "Dort sind viele Zuschauer - und diese Leidenschaft. Und ein anderes Rennen, das ich wirklich vermisse, ist Imola - das war immer eines meiner Lieblingsrennen, mit den vielen Tifosi."

Zudem sehnt er sich nach den alten Zeiten, als es noch keine Überholhilfen in der Formel 1 gab: "Ich mag den Überholknopf und DRS nicht wirklich - all diese unechten Dinge, die heute das Überholen erleichtern sollen."

Kein Problem hat er hingegen mit dem leisen Sound der Turbo-Antriebseinheiten, der vor allem zu Saisonbeginn für enorme Kritik sorgte. "Ich verstehe nicht, warum niemand den Sound mag", wundert sich der ehemalige Teamkollege von Michael Schumacher bei Ferrari.

Er sieht dies eher pragmatisch: "Ich mag den Sound, weil ich jetzt keine Ohrenstöpsel mehr brauche. Für mich ist also das Lärmniveau gleich geblieben, weil davor hatte ich ja Ohrenstöpsel drin, was jetzt nicht mehr nötig ist."

Fotoquelle: xpbimages.com

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