Für Simona de Silvestro wird es mit einem Stammcockpit in der Formel 1 schwer

Formel 1 2014

— 01.10.2014

Sauber: Fahrprogramm von de Silvestro wird nicht fortgesetzt

Die Frist zum Erwerb der Superlizenz von Simona de Silvestro ist verstrichen - Wegen Zahlungsrückständen ihres Managements ist ihre Formel-1-Zukunft ungewiss



Die Formel-1-Karriere von Simona de Silvestro hängt derzeit in den Seilen, denn voraussichtlich wird die 25-Jährige im kommenden Jahr nicht regelmäßig für Sauber fahren. Der Grund dafür sind vertragliche Ungereimtheiten zwischen dem Traditionsrennstall aus Hinwil und de Silvestros Management. "Simonas Fahrprogramm wird aus finanziellen Gründen ihrerseits nicht fortgesetzt", erklärt ein Sprecher gegenüber 'Autosport'. Ihren Status als "Affiliated Driver" von Sauber wird die Schweizerin aber offenbar beibehalten.

De Silvestro hat bereits zwei Testfahrten mit einem älteren Sauber-Auto absolviert, um die Grundvoraussetzungen für den Erwerb ihrer Superlizenz zu schaffen. Der Plan sah eigentlich vor, dass sie beim Training von Austin zum Einsatz kommt, um möglicherweise in der Saison 2015 ein Stammcockpit zu ergattern. Mittlerweile ist die 90-tägige Frist für den Erwerb der Superlizenz jedoch verstrichen. Damit ist auch das geplante Programm gestorben.

Allerdings hofft Sauber, seiner Pilotin in Zukunft auch weiterhin Gelegenheiten im Cockpit geben zu können. "Jeder im Team, der in den vergangenen sechs Monaten mit ihr zusammengearbeitet hat, ist sehr enttäuscht, dass es soweit kommen musste, denn wir haben die Zusammenarbeit mit ihr wirklich genossen", heißt es von Seiten des Teams. "Wir schauen uns jetzt nach anderen Möglichkeiten für Simona um, damit man weiter zusammenarbeiten kann, aber das wird seine Zeit brauchen."

Die Zukunft eines weiteren Sauber-Testfahrers steht ebenfalls in den Sternen. Eigentlich durfte sich der junge Sergei Sirotkin Hoffnungen auf ein Stammcockpit machen. Sein Vater Oleg weiß jedoch, dass es schwierig wird: "In meinen Augen stehen die Chancen 50:50", meint der Russe gegenüber 'f1news.ru'. "Es hat viele Probleme gegeben, eines davon war die instabile Situation des Teams. Wir haben ja nicht mal die Sicherheit, dass sie nächste Saison überhaupt am Start sein werden. Wir arbeiten sehr eng mit Sauber zusammen, aber sie scheinen wirklich ein Problem zu haben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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