Daumen hoch für eine gute Saison: Bianchi hat Chilton sportlich abgewatscht

Formel 1 2014

— 02.10.2014

Bianchi will das Ferrari-Cockpit: "Ein logischer Schritt"

Sollte sich durch einen Abschied Alonsos oder Räikkönens die Chance ergeben, sieht sich der Franzose als erster Anwärter auf den Drive bei der Scuderia



Der Verbleib Fernando Alonsos bei Ferrari schien noch nie so ungewiss wie in diesen Tagen. Der Spanier klagt offen über Stillstand bei der Scuderia, im Verhältnis zu Teamchef Marco Mattiacci soll es gewaltig kriseln und der designierte Präsident Sergio Marchionne räumt bereits vor seinem Amtsantritt Probleme bei der Personalplanung für 2015 ein. Sollte es zum großen Knall auf dem Transfermarkt kommen, hätte Ferrari einen Youngster in der Hinterhand, der mit den Hufen scharrt: Jules Bianchi.

Im Vorfeld des Japan-Grand-Prix macht der Marussia-Pilot klar, dass er gewillt ist, die Chance beim Schopfe zu packen: "Ich fühle mich natürlich bereit", demonstriert Bianchi eine breite Brust und verweist darauf, dass er bis dato den Patentweg Richtung Maranello gegangen ist. Schließlich wird er von den Roten seit knapp fünf Jahren gefördert und testete schon den F14 T. "Seitdem ich Mitglied des Academy-Programms bin, arbeite ich daran", bekennt sich Bianchi zu seinem Ziel.

Die Leistungen des Franzosen sprechen für ihn: Teamkollege Max Chilton hat er sicher im Griff, in Monaco holte er die ersten WM-Punkte für Hinterbänkler Marussia. In den Nachwuchsserien GP2 und Renault-World-Series (WSbR) bewies er sich bereits zuvor auf hohem Niveau. "Ich habe jetzt zwei Saisons in der Formel 1 absolviert und denke, dass sich so weit bin. Es sieht aus wie ein logischer Schritt", unterstreicht Bianchi seine Ambitionen und sagt: "Ich habe genug Erfahrung."

Zunächst müssen jedoch Alonso oder der 2014 enttäuschende Kimi Räikkönen, der ohnehin ein Ende seiner Laufbahn in einem Jahr im Blick hat, einen Platz frei machen. Bianchi ist klar, dass damit formal nicht zu rechnen ist. "Im Moment haben beide Fahrer einen Vertrag, also stellt sich die Frage nicht", tritt der 25-Jährige auf die Bremse. Doch Papier ist in der Formel 1 Schall und Rauch. Das lernt man offenbar in zwei Jahren als Teil des Zirkus: "Wenn es die Chance gäbe, dann wäre das gut für mich und ich hätte ein gutes Gefühl."

Fotoquelle: xpbimages.com

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