Der Regen von Taifun Phanfone könnte den Zeitplan durcheinanderwirbeln

Formel 1 2014

— 02.10.2014

Taifun-Alarm in Suzuka: Früherer Rennstart möglich

Taifun Phanfone könnte Suzuka früher als bisher gedacht erreichen, weshalb der Rennstart auf Sonntagmorgen oder sogar Samstag verlegt werden könnte



Taifun Phanfone hält die Formel 1 vor dem Großen Preis von Japan in Suzuka in Atem. Der tropische Wirbelsturm könnte die Rennstrecke nach neuesten Vorhersagen früher als bisher erwartet erreichen und mit Starkregen und Wind für erhebliche Behinderungen des Rennbetriebs sorgen - und letztlich sogar den Zeitplan durcheinander wirbeln.

Übereinstimmenden Medienberichten zu Folge hat Rennleiter Charlie Whiting die Teammanager bei ihrer routinemäßigen Besprechung am Donnerstag darüber informiert, dass der Rennstart von 15 Uhr Ortszeit (8 Uhr MESZ) auf den Sonntagvormittag vorgezogen werden könnte. So hofft man das Rennen über die Bühne zu bringen, bevor sich der Taifun über Suzuka austobt.

Damit würde das Rennen für die TV-Zuschauer in Europa zwar mitten in der Nacht beginnen, was sich negativ auf die Einschaltquoten auswirken würde, doch ein vorgezogenes Rennen dürfte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone - der übrigens an diesem Wochenende nicht in Japan vor Ort ist -, immer noch lieber sein als eine Rennabsage.

Und die wäre, gemessen an der aktuellen Vorhersage von Formel-1-Chefmeteorologe Steffen Dietz vom Wetterdienst Ubimet, nicht ausgeschlossen. "Die von unseren Modellen berechnete Zugbahn zeigt, dass das Auge des Taifuns am Sonntag noch südöstlich von Japan liegt. Allerdings werden vorauslaufend schon Schauerbänder über Suzuka hinweg ziehen. Von den Morgen- bis zu den Abendstunden kann es somit andauernd und teils kräftig regnen", sagt er.

"Wenn es so stark regnet, wäre es natürlich schwer, das Rennen fortzusetzen", meint Weltmeister Sebastian Vettel, der aber gegen ein wenige Feuchtigkeit von oben nichts einzuwenden hätte. "Generell spricht nichts gegen Regen, wir haben ja Regenreifen dabei. Bei Regen hast du zwar immer ein höheres Risiko, aber auch eine höhere Chance, gut abzuschneiden."

Luft nach hinten hat man in Suzuka nicht, denn unmittelbar nach dem Rennen müssen die Team ihr Material zusammenpacken und verladen, da schon eine Woche später in Sotschi das nächste Rennen stattfindet. Am Montag könnte es durch sintflutartigen Regen und Windböen über 150 km/h zu Problemen bei der Logistik durch den eingeschränkten Flugverkehr kommen. Deshalb gibt es offenbar bereits sogar einen Plan, das Rennen notfalls schon am Samstag auszutragen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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