Dennis wird sich nicht viel mehr Zeit lassen können, wenn es um die Piloten geht

Formel 1 2014

— 03.10.2014

Dennis unter Druck: Honda verlangt Personalentscheidung

Der McLaren-Patron kokettiert mit einem Verbleib der Paarung Button/Magnussen, will den Fahrermarkt jedoch genau sondieren und nichts ausschließen



Es vergeht kaum ein Tag, an dem McLaren nicht auf neue Art und Weise mit Fernando Alonso oder einem anderen Star der Szene in Verbindung gebracht wird. Der Mann, der letztlich bei der Vergabe des Jobs entscheidet, lässt sich vom gesamten Medientrubel nicht aus der Fassung bringen: Ron Dennis. Der Patron der Traditionsmannschaft erklärt - von der 'BBC' auf die Gerüchte um eine Rückkehr des Spaniers angesprochen - ganz gelassen: "Wir sprechen mit jedem."

Für Jenson Button und Kevin Magnussen klingt das nach schlechten Nachrichten. Während der Brite im Herbst seiner Karriere von der Topform des Weltmeisterjahres 2009 weit entfernt ist, hat der Debütant aus Dänemark es nach dem Saisonauftakt verpasst, sich mit Glanzleistungen in Szene zu setzen. Trotzdem stärkt Dennis beiden den Rücken: "Sie müssen nachts nicht wachliegen. Ich sehe keinen Grund, etwas zu verändern", so der 67-Jährige bei 'Sky Sports F1'.

Die treibende Kraft hinter den Bemühungen um Alonso oder auch Sebastian Vettel soll ohnehin nicht Dennis, sondern dessen angehender Antriebspartner Honda sein. Die Japaner üben in der Pilotenfrage offenbar intern Druck aus. "Meinem Vernehmen nach hätten sie gerne mehr Sicherheit, aber gleichzeitig müssen wir die richtige Entscheidung treffen", erklärt der McLaren-Geschäftsführer seine Situation. Gerüchte, dass er selbst wackeln und bald durch Rennlegende Gerhard Berger ersetzt werden würde, schmettert Dennis ab: "Das ist den Atemzug nicht wert."

Fotoquelle: xpbimages.com

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