Groer Preis von Japan: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 04.10.2014

Vettel macht auch noch Sport: Startplatz neun

Sebastian Vettel wird den Grand Prix von Japan von Startplatz neun in Angriff nehmen: "Waren Ecken und Kanten drin" - Balance des Red Bull nicht optimal



Vor dem Hintergrund des angekndigten Abschieds von Red Bull ging am Samstag in Suzuka nahezu unter, dass Sebastian Vettel auf der schnellen Strecke eine Qualifikation zu bestreiten hatte. Der Deutsche fuhr in der Zeitenjagd in Japan in 1:34.432 Minuten auf den neunten Startplatz. Vettel war rund zwei Sekunden langsamer als Polemann Nico Rosberg (Mercedes) und fast vier Zehntelsekunden hinter seinem Red-Bull-Teamkollegen Daniel Ricciardo (6.).

"Es war nicht ganz nach meinem Geschmack. Ich kam nicht so zurecht wie ich wollte, immer ist etwas Zeit liegen geblieben. Es waren ein paar Ecken und Kanten drin", schildert Vettel bei 'RTL'. Hat sich der Deutsche fr ein Regenrennen vorbereitet? "Das gibt es gar nicht mehr, dass man das Auto so richtig fr Regen abstimmt", sagt er. "Die Qualifyingposition ist morgen nicht mehr so wichtig, wenn es wirklich den Regen gibt. Am liebsten wre es mir, wenn es so viel Wasser gibt, dass wir gerade noch fahren knnen."

"Es war sehr zh", fasst Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko die Qualifikation in Suzuka zusammen. "Wir haben am gesamten Wochenende keine richtige Balance fr das Auto gefunden. Es ist hnlich wie am Red-Bull-Ring. Der Regen kann uns vielleicht ein wenig helfen, aber fr die Spitze wird es auch dann nicht reichen. Fr mich ist Alonso einer der Favoriten, wenn es wirklich stark regnet", berrascht der sterreicher mit einem ungewhnlichen Tipp.

Vettel kmpfte mit seinem RB10, funkte frh Probleme mit seiner Schaltung an die Box. "Er meinte am Funk, dass er ausgangs der Schikane keine unterbrechungsfreie Schaltung mehr hatte. Es wurde halt etwas ruppiger. Das war ein Zeitverlust im Bereich von Nanosekunden", meint Teamchef Christian Horner. "Wenn ich mir den Wetterbericht so anschaue, dann gehe ich davon aus, dass wir morgen kaum Slicks brauchen werden. Allerdings kann sich das Wetter hier schnell ndern."

"Wir sind derzeit rund 15 km/h langsamer als Bottas im Williams. Das liegt nicht nur am Antrieb", deutet Horner an, dass seine Mannschaft die Fahrzeuge fr ein Rennen im Regen vorbereitet hat. "Wir sind hier vor allem im Trockenen etwas weiter zurck als gedacht. Es kommt mir ein bisschen so vor wie in Silverstone. Williams ist schnell und Alonso macht im Ferrari einen guten Job. Unser absolutes Maximum war Startreihe drei."

Fotoquelle: xpbimages.com

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