Max Mosley macht der Rennleitung in Suzuka keinen Vorwurf

Formel 1 2014

— 06.10.2014

Ex-FIA-Präsident Mosley: "War ein außergewöhnlicher Unfall"

Der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley reiht sich in die Reihe derjenigen ein, welche beim Unfall von Jules Bianchi kein Versagen der Rennleitung erkennen



Hat die Rennleitung beim Großen Preis von Japan in Suzuka beim Unfall von Adrian Sutil, in dessen Folge Jules Bianchi mit einem Bergungsfahrzeug kollidierte, falsch reagiert, als sie "nur" gelbe Flaggen schwenken ließ? Nein, meint der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley.

"Was in Suzuka passiert ist, war sehr unglücklich - ein außergewöhnlicher Unfall - und ich kann dafür keinem der Beteiligten die Schuld geben, egal ob Streckenposten, Rennleiter oder wer auch immer", sagt Mosley der englischen Tageszeitung 'The Telegraph' "Alles wurde so gemacht, wie es sein sollte."

Im Falles eines Unfalls werde ein automatischer Ablauf in Gang gesetzt, erklärt der frühere Präsident des Automobil-Weltverbands. "Wenn ein Auto neben der Strecke steht, ist es eine Gefahr, denn wenn ein zweites Auto abfliegt und das andere trifft, sind die Auswirkungen unvorhersehbar. Daher will man es so schnell wie möglich entfernen."

Um die Bergungsarbeiten abzusichern, würden dann doppelt geschwenkte gelbe Flaggen gezeigt. Und diese müssten die Fahrer beachten. "Dann müssen die Fahrer langsamer fahren und alle Vorsicht walten lassen, denn wenn sie an der gleichen Stelle abfliegen, ist das natürlich für die Streckenposten sehr gefährlich", so Mosley.

Fotoquelle: xpb.cc

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