Er war nur wenige Meter entfernt: Adrian Sutil musste schreckliche Bilder verarbeiten

Formel 1 2014

— 09.10.2014

Augenzeuge Sutil: "Was zuvor passierte, weiß ich nicht"

Der Sauber-Pilot kann kein Licht ins Dunkel bringen, wenn es um die Ursache für den Unfall Jules Bianchis geht - Er erlebte nur den Einschlag



Vielen TV-Zuschauern wurde erst Stunden oder Tage nach dem schweren Unfall Jules Bianchis beim Japan-Grand-Prix klar, was sich mit dem Marussia-Piloten abgespielt hatte. Adrian Sutil musste den Horrorcrash aus unmittelbarer Nähe mitansehen und spricht im Vorfeld des Rennens in Sotschi hörbar bedrückt über seine Erlebnisse in Suzuka, kann aber keine detaillierten Angaben zur Sache machen: "Ich war gar nicht in der Lage, so viel zu erkennen", erinnert sich der Sauber-Pilot.

Sutil verweist auf die Bilder, die Fotografen von dem unter dem Radlader zusammengestauchten Boliden schossen, und auf Amateuraufnahmen: "Die Fotos und das Video, das im Internet kursierte, haben sehr klar gezeigt, was passiert ist", lässt der Gräfelfinger wissen. Folgerichtig war sein Beitrag zur initiierten FIA-Untersuchung eher von geringfügiger Bedeutung und brachte laut Sutil keine neuen Erkenntnisse: " Da gab es nicht viel mehr, was ich hätte beitragen können. Wir müssen jetzt das Ergebnis abwarten."

Es war der Bolide des Bayern, für den das Bergungsfahrzeug in der verhängnisvollen Situation ausgerückt war. Er selbst hatte das Cockpit bereits verlassen, als Bianchi auf regennasser Fahrbahn von der Strecke abkam: "Ich stand dort und habe nicht erwartet, dass jemand abfliegen würde. Als ich erkannt habe, dass ein Auto kommt, stand ich schon im Kies und sah nur die letzten Sekunden", beschreibt Sutil und tappt bezüglich der Ursache im Dunkeln: "Was zuvor passiert ist, weiß ich nicht. Ich war erst Zeuge, als der Crash passierte."

Fotoquelle: xpbimages.com

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