Im vergangenen Jahr wurde Lewis Hamilton Vierter in Austin

Formel 1 2014

— 27.10.2014

Mercedes lobt Austin und den Markt USA

Mercedes freut sich aus verschiedenen Gründen auf Texas - Das teaminterne WM-Duell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg spitzt sich allmählich zu



der USA - erstmals überhaupt in der Geschichte des Rennstalls. Doch auch wenn die Teamwertung entschieden ist, geht es in den letzten drei Rennen bei den Silberpfeilen intern um alles, denn voraussichtlich wird die Fahrer-WM zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg erst beim großen Finale in Abu Dhabi entschieden. Trotzdem kann ab sofort jeder Fehler entscheidend sein.

"Für mich ist das eines der besten Wochenenden des Jahres", freut sich Hamilton auf das Rennen von Texas. "Ein Großteil der amerikanischen Seite meiner Familie kommt zu diesem Rennen. Außerdem habe ich 2012 den ersten Formel 1 Grand Prix auf dieser Strecke gewonnen. Für mich ist es also ein besonderes Rennen. Ich reise gerne dorthin und freue mich auf ein weiteres großartiges Rennen." Sein Ziel: den Vorsprung von 17 Punkten weiter ausbauen: "Hoffentlich stehe ich am Ende mit einem weiteren Stetson-Hut auf dem obersten Podest-Treppchen!"

Teamkollege Rosberg weiß hingegen, dass er langsam mal wieder vor Hamilton landen sollte, wenn er seine WM-Chance wahren will: "Die Fahrer-Weltmeisterschaft ist weiterhin offen. Ich werde im WM-Kampf bis zur Zielflagge in Abu Dhabi nicht aufgeben. Hoffentlich können wir die Fans mit unserem Duell bis zum Ende unterhalten." Zwar habe der Deutsche bislang nicht unbedingt seine besten Rennen in Austin gezeigt, dennoch sei er fest entschlossen, das in diesem Jahr zu ändern.

Generell schwärmt er vom Circuit of The Americas: "Das Rennen in Austin gehört zu meinen Lieblingswochenenden der Saison. Die Strecke ist richtig cool und wurde sehr gut umgesetzt. In den vergangenen beiden Jahren kamen unglaublich viele Zuschauer zu den Rennen. Dazu zählten nicht nur Nordamerikaner, sondern auch Fans aus Südamerika." Auch die Stadt gefalle ihm sehr gut: "Sie ist einzigartig und ich mag sie wirklich sehr - eine große Studentenstadt, die sehr vielseitig ist. Es gibt ein reges Nachtleben, aber auch am Tag ist immer viel los", so Rosberg.

Teamchef Toto Wolff teilt die Ansicht seines Piloten: "Auf dieses Wochenende freut sich das gesamte Fahrerlager. Die Formel 1 besitzt in den USA leidenschaftliche Fans, deren Anzahl stetig steigt. Die Zuschauerzahlen bei den ersten beiden Rennen in Austin waren absolute Spitze." Auch betont er die wirtschaftliche Relevanz des Grand Prix: "Es ist ein wichtiges Rennen, um die Formel 1 in den Vereinigten Staaten zu präsentieren. Die USA sind der größte Verbrauchermarkt der Welt sowie der global größte Markt für Mercedes-Benz. Dank des Rennens in Austin nimmt auch unser Sport eine größere Rolle in den Vereinigten Staaten ein, was ein stärkeres Interesse und Investments auf vielen Ebenen nach sich zieht."

Fotoquelle: xpbimages.com

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