Können Alonso und Räikkönen in den USA auf Williams aufholen?

Formel 1 2014

— 28.10.2014

Austin: Ferrari will Williams abfangen

Ferrari will in Austin schon für 2015 testen, hat aber das Minimalziel Platz drei noch nicht aufgegeben: Beide Piloten hoffen nach Sotschi auf Fortschritte



Ferrari hat zuletzt in der Konstrukteurs-WM im Kampf um Platz drei an Boden verloren und droht, auch das Minimal-Saisonziel nicht zu erreichen. Derzeit fehlen der Truppe aus Maranello 28 Punkte auf die Williams-Mannschaft. Ein sechster und ein neunter Platz durch Fernando Alonso und Kimi Räikkönen waren in Sotschi die magere Ausbeute, während Williams-Shootingstar Valtteri Bottas als Dritter erneut auf dem Podest stand.

"Es gab Rennen, wo wir dem Podest näher waren", klagt der Spanier. "Hoffentlich können wir in Austin wieder näher dran sein." Und auch sein finnischer Teamkollege beschwert sich - über "mangelnden Speed auf der Geraden. Die Strecke in Austin sollte jetzt mehr Grip haben. Sie ist klasse. Ich freue mich, dort wieder zu fahren. Wir müssen dort besser aussehen. Daran arbeiten wir."

Auch Chefingenieur Pat Fry bestätigt, dass Ferrari in der Fabrik in Maranello die drei Wochen Pause genutzt hat, um sich gut für das Rennen in den USA zu wappnen: "Diese zusätzliche Woche hat uns dabei geholfen, ein paar spezielle Testteile vorzubereiten. Dadurch wollen wir mehr über die Auto-Performance erfahren und uns verbessern, obwohl unser Augenmerk schon sehr stark auf 2015 liegt."

Man wisse inzwischen, wo man den Hebel ansetzen muss, sagt Fry: "Wir müssen an allen Bereich des Autos arbeiten, und wir haben uns große Ziele gesetzt, was die Entwicklung der Antriebseinheit und der Aerodynamik angeht - diese zwei Faktoren sind der Schlüssel. Wir müssen diese Ziele erreichen, um konkurrenzfähig zu sein."

In Austin wird der Schlüssel aber der Umgang mit den Pirelli-Reifen sein, glaubt der Brite. "Es gibt im ersten Sektor viele schnelle, flüssige Kurven, eine sehr lange Gerade und dann jede Menge langsamer Kurven", beschreibt er den Circuit of The Americas. "Der Schlüsselfaktor, der auch die vergangenen zwei Rennen auf dieser Strecke geprägt hat, waren die Reifen. Die Performance der Autos wird in Austin davon abhängen, wie gut man die Reifen zum Arbeiten bringt."

Pirelli bringt dieses Jahr die Mischungen Soft und Medium nach Austin - im Vorjahr waren es noch die um eine Stufe härteren Mischungen Medium und Hard. Daher geht der Reifenhersteller von einem Rennen mit zwei Boxenstopps aus. 2013 siegte Sebastian Vettel mit nur einem Reifenwechsel.

Fotoquelle: xpbimages.com

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