Vettel in Not: Zu häufig hieß es 2014 für den Heppenheimer: "Anschieben, bitte!"

Formel 1 2014

— 30.10.2014

Vettels Zwangspause: "Nicht ideal für Fahrer und Fans"

Daniel Ricciardo wünscht sich ein Umdenken beim Antriebsreglement, damit sich das Ausrücken im Qualifying für die Piloten in jedem Fall lohnt



Sebastian Vettel ahnte es bereits in Sotschi. Knapp drei Wochen später scheint der befürchtete freie Samstagnachmittag des Red-Bull-Stars in Austin bittere Realität zu werden, schließlich benötigt sein Dienstwagen mindestens eine sechste Antriebskomponente. Nach dem Reglement bedeutet das eine Rückversetzung in der Startaufstellung um zehn Plätze. Da der entthronte Champion in Texas wohl nicht um die Toppositionen kämpft, bietet sich ein Kompletttausch der Renault-Einheit an.

Das wiederum hätte einen Start aus der Boxengasse zur Folge - und würde jede Fahraktivität im Qualifying obsolet machen. "Ich glaube, dass in dieser Frage noch nichts zu 100 Prozent sicher ist", meint Teamkollege Daniel Ricciardo über das mögliche Bauernopfer Red Bulls, sieht im Fall der Fälle jedoch die Konsequenzen kommen: "Warum sollte man Kilometer mit dem Motor abspulen?", fragt sich der Australier, der an Vettels Stelle lieber über den Circuit of The Americas düsen würde.

Ricciardo kritisiert das Reglement als wenig piloten- und zuschauerfreundlich: "Es ist nicht ideal, weder für ihn noch für die Fans. Man will einfach raus, ein Gefühl entwickeln, seine Erfahrungen machen und den Fans das geben, wofür sie an die Strecke gekommen sind. Es wäre unglücklich, sollte es soweit kommen." Vettel hast beim US-Grand-Prix Leidensgenossen, zumindest wenn es um das Thema Strafen geht: Auch Jenson Button muss in der Startaufstellung um fünf Plätze zurück, weil sein McLaren ein neues Getriebe benötigt.

Fotoquelle: xpbimages.com

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