Bernie Ecclestone sieht nicht, dass die Formel 1 Probleme bekommt

Formel 1 2014

— 31.10.2014

Ecclestones Schreckensszenario: "2015 vielleicht 14 Autos"

Der Formel-1-Boss hält es für möglich, dass sich zwei weitere Teams verabschieden, bezeichnet das schrumpfende Starterfeld aber nicht als bedenklich



Es gab Zeiten, zu denen musste die Formel 1 ein Qualifying für das Qualifying abhalten - weil so viele Teams im Grand-Prix-Zirkus eine Nummer sein wollten. Lange ist es her: Beim US-Gastspiel in Austin herrscht in der Manege eine Leere wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Nach dem Aus für Caterham und Marussia sind nur neun Teams am Start. Glaubt man Bernie Ecclestone, dann ist das nicht das Ende der Fahnenstange. "Es könnte sich auch auf 14 Autos reduzieren", sagt der Zampano 'Sky Sports F1'.

Die Rede ist von der Saison 2015 und dem wahrscheinlichen Fall, dass keiner der Hinterbänkler zurückkehrt. Ecclestone konkretisiert das skizzierte Szenario: "Wenn wir zwei weitere Teams verlieren. Ich kann nicht vorhersagen, ob es so sein wird oder nicht." Neben der chronisch klammen Lotus-Truppe wackeln angeblich auch Force India und Sauber. Allerdings sind im Gegensatz zu den Verflossenen alle drei fähig, Autos zu bauen, die es mit den Platzhirschen zumindest aufnehmen können.

Ecclestone sah sich zuletzt von vielen Beteiligten, darunter auch Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn, mit dem Vorwurf konfrontiert, nicht energisch genug Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um die Formel 1 wieder erschwinglicher zu gestalten. Der 84-Jährige bestreitet das: "Ich will 26 Autos in der Startaufstellung, da gibt es gar kein Vertun." Nichtsdestotrotz hält Ecclestone auch eine Königsklasse mit 18 Boliden für attraktiv und zeigt sich unbesorgt, was die Laune seiner Partner angeht.

Der Brite glaubt nicht, dass sich die Promoter der einzelnen Rennen oder die übertragenden (und dafür kräftig löhnenden) TV-Sender beklagen würden, wenn 2015 von Anfang nur neun Teams für die Saison melden. Caterham und Marussia weint Ecclestone nicht nach: "Wir brauchen sie, wenn sie gute Leistungen abliefern." Energischer verfolgt er eine Überarbeitung des Antriebsreglements und damit Abhilfe in der Debatte um den Sound: "Wir müssen das Sportliche und das Technische Reglement anschauen", betont er und ärgert sich über die Hybridtriebwerke: "Sie sind nicht Formel 1. Wir werden in der Winterpause sicher etwas versuchen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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