Alonso-Manager Garcia Abad und Lotus-Mann Gastaldi haben Gesprächsbedarf

Formel 1 2014

— 01.11.2014

Alonso plant Zukunft: Lotus-Boss räumt Gespräche ein

Gerard Lopez wäre "nicht verwundert", wenn der Spanier eines Tages in das Team zurückkehrt, mit dem er beide Weltmeistertitel holte



Wenn es um die sportliche Zukunft Fernando Alonsos geht, werden die Optionen McLaren, ein Sabbatjahr mit Ausblick auf ein absolutes Spitzencockpit und sogar der Verbleib bei Ferrari immer wieder genannt. Wenn der Spanier einen Mercedes-Antrieb will, hätte er eine weitere Möglichkeit: Dafür braucht es nur einen Mann mit Geldkoffer und den Mut, sich einem Team anzuschließen, das derzeit eine Talsohle durchschreitet. Die Rede ist von Lotus, dem Nachfolger seines Ex-Teams Renault.

Boss Gerard Lopez deutet am Rande des US-Grand-Prix in Austin an, dass der möglicherweise weiter mit der Mitgift der spanischen Großbank Santander ausgestattete Doppelweltmeister ein Thema ist: "Es würde mich nicht überraschen, sollte Alonso eines Tages wieder in einem Cockpit eines Formel-1-Autos aus Enstone (Hauptstandort des Teams in Großbritannien; Anm. d. Red.) sitzen", so der Luxemburger gegenüber 'Canal+'. Der profilierte Asturier hätte weitere Möglichkeiten, Geldgeber aufzutreiben.

Auch mit dem kanadischen Multimillionär Lawrence Stroll (angeblich bereits an Formel-1-Anteilen und dem Sauber-Rennstall interessiert) wurde er bereits in Verbindung gebracht. Lopez räumt sogar ein, dass das Thema Alonso bereits auf der Agenda stand, nennt dabei aber nicht Ross und Reiter: "Es stimmt, dass man eine Weile darüber gesprochen hat, was man zusammen machen könnte", sagt der Rennstall-Besitzer.

Den mit venezolanischen Staatsmillionen ausgestatteten Pastor Maldonado hat er für 2015 bereits bestätigt, im Fall Romain Grosjean soll in Kürze etwas verkündet werden. Ginge Alonso nicht zu McLaren, wäre der Weg für den Franzosen hin zu seinem langjährigen Mentor Eric Boullier, heute Rennleiter in Woking, frei. "Ich würde die Fahrer für das Jahr 2015 gerne vor dem Saisonende verkünden", erklärt Boullier und bleibt unverbindlich. "Wir wollen die beste Wahl für die Zukunft treffen und uns langfristig binden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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