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Formel 1 2014

— 02.11.2014

Elvis lebt: Ricciardo bejubelt Maximalausbeute Platz drei

Der Red-Bull-Pilot ist Feuer und Flamme für die Strecke in Austin und überglücklich, mit seinen Überholmanövern für Spektakel gesorgt zu haben



Der Podestbesuch Daniel Ricciardos beim US-Grand-Prix in Austin am Sonntag lohnte sich schon deshalb, weil der drittplatzierte Australier seine eigens für das Texas-Rennen rasierten Elvis-Koteletten präsentieren konnte. Allerdings hatte er sich den Pokal mit einer tadellosen Fahrt und sehenswerten Überholmanövern auch ohne die Gesichtsbehaarung verdient. "Wir haben getan, was wir konnten. Für uns alle war es ein großartiges Wochenende", sagt Ricciardo und spricht vom maximal Möglichen.

Den Circuit of The Americas (CoTA) schätzt er auch deshalb, weil das Layout seine Fahrt von Startplatz fünf nach vorne erst möglich machte. Noch der Start war ihm reichlich misslungen: "Das Losfahren hat nicht gut geklappt. Das Team hat in dieser Saison viel auf seine Kappe genommen, aber heute war es mein Fehler", räumt Ricciardo bei 'Sky Sports F1' ein. Anschließend nahm er Fahrt auf. "Die Mercedes im ersten Rennteil zu sehen war wirklich cool, auch wenn ich nicht weiß, ob sie nicht einfach nur gebummelt haben."

Zu den Ricciardo-Opfern des Red-Bull-Piloten mit starker Rennpace gehörten ein gut gestarteter McLaren-Youngster. Und ein Ex-Weltmeister im Ferrari: "Hier kann man gut überholen, es gibt viele Gelegenheiten. Magnussen habe ich mir in Kurve eins geschnappt, Alonso dann nach dem Restart. Das war doch nicht allzu langweilig." Dabei wundert sich Ricciardo sogar, dass die Rennleitung wegen des Schlagabtauschs mit dem Spanier nicht aktiv wurde. "Wenn ich noch weiter darüber spreche, tun sie vielleicht noch etwas", scherzt der Mann aus Perth.

"Ich habe innen ein bisschen Tageslicht erkannt und bin reingestochen. Und dann war da noch dieser Williams..." Fasst wäre er mit Valtteri Bottas kollidiert. Schließlich mussten sich auch noch beide Williams-Piloten hinter Ricciardo einreihen. Der NASCAR-Fan hat Gefallen gefunden an den tadellosen Boxenstopps seiner Crew und am Wilden Westen: "Austin ist großartig, ein Vergnügen. Die Stadt und die Anlage sind fantastisch", schwärmt er für den Kurs. "Ich bin sehr gerne hier und danke Red Bull für das Paket, das es mir erlaubt hat, um Rang drei zu kämpfen", so Ricciardo weiter.

Weltmeister werden kann er rechnerisch seit Sonntag nicht mehr, dafür ist er mit 214 Zählern auf dem besten Weg zu Platz drei in der Fahrer-WM. Valtteri Bottas als Vierter ist mit 155 Zählern weit zurück. Deshalb lautet das Ziel für Brasilien und Abu Dhabi, so viel wie möglich aus den eigenen Möglichkeiten zu mache:. "Ich hätte so gerne ein Auto, mit dem ich um einen weiteren Sieg kämpfen kann. Es braucht dafür wohl etwas Glück, aber zumindest auf das Podium will ich."

Fotoquelle: xpbimages.com

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