Neues Wahrzeichen: das überdachte Fahrerlager hinter dem Rennleiterturm

Formel 1 2014

— 06.11.2014

Interlagos-Umbau 2015: So sieht der überdachte Paddock aus

Nach dem diesjährigen Grand Prix wird die Boxenanlage in Interlagos abgerissen und neu aufgebaut: Herzstück ist das erste überdachte Fahrerlager - Die Bilder



Für viele Fans zählt der Grand-Prix-Kurs in Interlagos zu den absoluten Lieblingsstrecken, die Protagonisten selbst fahren aber oft mit gemischten Gefühlen nach Sao Paulo. Der Grund: Die Anlage ist baufällig, außerdem herrscht Platznot, da für das Fahrerlager zwischen Start-Ziel-Gerade und Infield der Strecke kaum Fläche zur Verfügung steht.

Daher ist es kein Wunder, dass vielen Formel-1-Mitgliedern dieses Jahr der Abschied nicht schwer fallen wird. Abschied deswegen, weil sich ihnen 2015 ein völlig anderes Autodromo Jose Carlos Pace präsentieren wird. Die Boxenanlage wird nach dem diesjährigen Rennen abgerissen und völlig neu aufgebaut werden. Allerdings nicht - wie ursprünglich geplant - neben der Gegengeraden, sondern an der gleichen Stelle wie bisher.

Vorgesehen sind 27 statt bislang 23 Garagen, die zudem um fünf Meter breiter werden sollen als bisher. Während derzeit manche Teams in Containern untergebracht sind, werden ihnen ab der kommenden Saison permanente Büros und Hospitality-Bereiche zur Verfügung gestellt.

Die größte Neuerung wird aber ein vollständig überdachtes Fahrerlager sein - und zwar das weltweit erste seiner Art. Zusätzlich erhält die Strecke einen neuen Rennleiter-Turm, auch das Pressezentrum und der VIP-Bereich sollen den neuesten Anforderungen entsprechen.

Die Ausschreibung ist derzeit im Gange - bis zum 18. November wird die Entscheidung fallen, wer den Umbau durchführen wird. "Der Vertrag soll bis Ende des Monats unterschrieben sein", sagt Roberto Garibe, Gemeindesekretär für Infrastruktur und Arbeit, gegenüber 'Folha de S. Paulo'. Im Januar soll der Startschuss erfolgen.

Er kündigt an, dass Interlagos nach dem Umbauarbeiten "zu den modernsten Rennstrecken der Welt zählen wird". Schon für die diesjährige Ausgabe des Rennens wurde mit den Änderungen begonnen: Die Boxeneinfahrt, die immer wieder für heikle Situation gesorgt hat, beginnt nun schon vor der gefährlichen Zielkurve und wurde verbreitert, auch die Ausfahrt wurde verbessert, in der Senna-S-Kurve wurde die Auslaufzone vergrößert, und der als Buckelpiste verschriene Kurs wurde komplett neu asphaltiert.

Die kompletten Maßnahmen, die den Betreibern einen Vertrag bis 2020 bescherten, kosten 160 Millionen US-Dollar (umgerechnet 129 Millionen Euro) und werden von der Bundesregierung getragen.

Fotoquelle: Folha de S.Paulo

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