Pat Fry betont, dass bei Ferraris Entwicklung alles nach Plan verlaufe

Formel 1 2014

— 07.11.2014

Hängt Ferrari mit der Entwicklung für 2015 hinterher?

Aktuell existieren Gerüchte, dass Ferrari mit der Entwicklung für 2015 nicht so weit wie gewünscht ist, doch Pat Fry betont gelassen die guten Fortschritte in Maranello



Spätestens mit dem Rücktritt von Stefano Domenicali und der Ernennung von Marco Mattiacci zum neuen Teamchef hat der Umbauprozess bei Ferrari begonnen. Wichtige Schlüsselfiguren wie Motorenchef Luca Marmorini und Präsident Luca di Montezemolo mussten gehen, auch bei den Fahrern wird sich aller Voraussicht nach etwas ändern, wenn Sebastian Vettel 2015 zu den Roten stößt.

Fraglich ist nur, ob der Heppenheimer die Scuderia wieder auf Kurs bringen kann. Fernando Alonso ist das in seinen fünf Jahren in Maranello nicht gelungen, und immer wieder ist in den Medien zu hören, dass die Vorbereitung auf 2015 nicht ideal verläuft. Von Verzögerungen bei der Entwicklung oder schlechten Windkanaldaten (trotz neu eingeweihtem Windkanal) ist die Rede, doch Chefingenieur Pat Fry will von all dem nichts wissen.

"Ich weiß nicht, woher Sie ihre Informationen her haben", winkt der Ferrari-Mann ab. "Wir haben uns selbst ein paar ambitionierte Entwicklungsziele gesetzt - sowohl bei der Power-Unit wie auch beim Chassis. Bislang schreitet alles ziemlich gut voran, und wir haben noch viereinhalb Monate vor uns", betont er. Ferrari habe gute Fortschritte gemacht, und das Team arbeite hervorragend zusammen.

Was das alles letzten Endes wert sein wird, wird sich allerdings erst im März 2015 herausstellen: "Die Zeit wird zeigen, wie viel Performance die anderen zulegen können. Es gibt natürlich eine große Lücke, die wir aufholen müssen", sagt Fry, ist von den Bemühungen in Maranello aber überzeugt: "Wir geben unser Bestes, es sollte okay sein."

In den vergangenen Wochen und Monaten sprach Teamchef Marco Mattiacci immer wieder von einer mittel- bis langfristigen Verbesserung, die mit der Umstrukturierung greifen soll, doch erste Änderungen sollen sich aktuell auch bereits bei der Entwicklung des Boliden für die kommende Saison auszahlen. "Die Zeit wird zeigen, ob uns das gelingt", erklärt Fry.

Doch zumindest ein Bemühen in die richtige Richtung möchte der Chefingenieur seinem Team nicht absprechen und lobt die Vorgänge: "Zumindest gibt es den Impuls, die technischen Abläufe zu verbessern und dort zu investieren, wo es nötig ist", unterstreicht er. "Es ist ein langfristiger Prozess, aber wir sind auf dem richtigen Pfad, der uns wieder an die Spitze bringen kann."

Fotoquelle: xpbimages.com

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